Regelschmerzen während der Menstruation sind für jede Frau ein belastender Faktor im Alltag. Viele versuchen durch verschiedene Mittel wie Tabletten, Tee oder Wärmflaschen, Abhilfe zu schaffen. Eines dieser beliebten Mittel ist auch Alkohol. Durch ein Gläschen Wein am Abend können die Schmerzen schnell etwas gelindert werden. Doch Vorsicht: Was sich am Abend noch Hilfe verspricht, kann am Tag danach viel schlimmer zurückkommen.

Alkohol während der Menstruation: Diese Beschwerden können ausgelöst werden:

1. Alkohol sorgt für einen unregelmäßigen Zyklus

Die meisten Frauen haben einen regelmäßigen Zyklus, bei dem die Periode vorhersehbar zur gleichen Zeit kommt. Beim Konsum von Alkohol kann es passieren, dass der Menstruationszyklus unregelmäßig wird, weil dieser auf den Hormonspiegel von Testosteron und Östrogen einwirkt. Dadurch kann auch die Länge der Periode beeinflusst werden.

2. Negativer Einfluss auf prämenstruelles Syndrom

Auch an den Tagen vor der Regelblutung kann der Konsum von alkoholischen Getränken extrem schädlich sein. Denn der Alkohol sorgt für Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und eine empfindliche Brust. So wird das prämenstruelle Syndrom noch zusätzlich verschlimmert. Außerdem können die Unterleibsschmerzen verstärkt werden.

3. Magnesiummangel durch Alkoholkonsum

Alkohol treibt den Magnesiumspiegel im Körper in den Keller, was während der Periode verstärkt wird. Der Magnesiummangel ist langwierig und schwierig auszugleichen. Die daraus folgenden Beschwerden sind Migräne, Muskelkrämpfe und Verdauungsprobleme. Zudem sinkt der Blutzuckerspiegel, was möglicherweise für Heißhunger und unnötige Kalorien sorgt.

4. Alkohol verstärkt Unterleibsschmerzen

Unterleibsschmerzen während der Periode mit ein paar Drinks zu bekämpfen ist keine gute Idee. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, weshalb ein übermäßiger Konsum für zusätzliche Schmerzen im Unterleib sorgen kann. Kombiniert mit den periodischen Unterleibsschmerzen kommt die Quittung am nächsten Morgen doppelt zurück.

Menstruationsbeschwerden lindern: Sport und Ernährung - das kann helfen

Starke Menstruationsbeschwerden können auch ohne Alkohol gelindert werden. Sport ist dabei eine gute Möglichkeit, um positive Ablenkung zu erfahren. Bewegung an der frischen Luft kann Geist und Körper über die leidvolle Zeit hinweghelfen. Experten raten aber dazu, nicht zu intensiv zu trainieren, da dies zu einem Ausbleiben oder einer Verschiebung der Periode führen kann.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Beispielsweise soll Ingwer gut Krämpfe lindern können. Allgemein raten Experten zu Lebensmittel, die entwässern und reinigend wirken. Sie empfehlen daher Obst, Vollkornreis oder Brennnesseltee.

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