• Gesundheitliche Vorteile von Honig
  • Tipps beim Honigkauf
  • Obergrenze beim Honigkonsum

Viele essen täglich Honig- immerhin ist die goldene Flüssigkeit als sehr gesund bekannt. Doch wie viel Honig tut dir gut?

Die gesunde Seite des Honigs

Honig ist in Deutschland sehr beliebt:  Statistiken zufolge wird pro Kopf etwa ein Kilo Honig pro Jahr verzehrt. Das Naturprodukt enthält es ähnlich viele Kalorien wie Zucker. Während Honig etwa 300 kcal pro 100 Gramm zugesprochen werden, hat Zucker etwa 380 kcal. Dennoch wird Honig häufig auch als "besserer" oder "gesünderer" Zucker betitelt.

Der Grund dafür: im Gegensatz zu Zucker hat Honig mehr Nährstoffe und Mineralstoffe. Er enthält beispielsweise nennenswerte Mengen an Vitamin B6, B2, B1 und C, aber auch wertvolles Calcium, Eisen, Magnesium, Natrium, Zink und Kalium. Honig ist also ein wahres Nährstoff-Paket.

Beim Kauf eines Honigs ist es sinnvoll, auf ein Bio-Siegel zu achten. Der Grund dafür: Die Umstände für die Bienen sind besser. Zu erfüllende Anforderungen für ein Siegel sind beispielsweise Bienenkästen aus natürlichen Materialien, ökologisch hergestelltes Winterfutter für die Bienen und ein Verbot der Beschneidung der Flügel der Bienenkönigin. Oftmals kannst du, um der Umwelt etwas Gutes zu tun, auch Honig an regionalen Höfen kaufen.

Wie viel Honig man essen sollte

Eine konkrete Antwort auf die Frage, wie viel Honig man essen sollte, gibt es nicht. Der Grund dafür ist verständlich: Jeder von uns ernährt sich im Alltag unterschiedlich, sodass verschiedene Mengen auf jeden Menschen und jeden Körper eine andere Auswirkung haben. 

Dennoch gibt es einen greifbaren Anhaltspunkt, wenn man einen Blick auf die Inhaltsstoffe des Honigs wirft: Er besteht rund zur Hälfte aus Glukose und Fruktose. Bei beiden Begriffen handelt es sich um Zucker. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für die Menge an Zucker, die man pro Tag maximal zu sich nehmen sollte, eine Obergrenze gesetzt. Diese liegt bei maximal fünf Prozent der gesamten Energiezufuhr am Tag. Hast du pro Tag nun einen Energiebedarf von 2000 kcal, entspräche dieser Wert etwa 50 Gramm.

Überträgt man das auf den Honig, wären dies in etwa 4 Esslöffel; angenommen, man nähme den gesamten restlichen Tag keinen Zucker mehr zu sich. Möchtest du also dennoch nicht auf dein tägliches Honigbrot oder deinen Honig im Tee verzichten, solltest du versuchen, deine Zuckerzufuhr den restlichen Tag so weit wie möglich zu reduzieren.

Hier kannst du alles darüber nachlesen, wie viel Zucker wirklich in unseren Lebensmitteln steckt.