Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit gehören Stress abbauen, Sport treiben, sich gesünder ernähren, das Rauchen aufgeben und auf Handy, Computer, Internet oder Fernsehen zu verzichten zu den zehn häufigsten Vorsätzen. Auch dieses Jahr haben viele Deutsche vor, ihre guten Absichten in die Tat umzusetzen, um ihrem körperlichen und seelischen Wohl zu dienen.

Sport ist nicht Mord, sondern gesund

"Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hoat, er gibt uns Kraft, er gibt uns Schwung, er ist beliebt bei Oid und Jung", so heißt es schon im 1982 von Rainhard Fendrich veröffentlichten Lied "Es lebe der Sport". Auch heute haben diese Zeilen nichts von ihrem Wahrheitsgehalt verloren. Das Vorhaben, sich häufiger sportlich zu betätigen, gehört zu den wohl beliebtesten Vorsätzen unserer Zeit. Abnehmen, fitter werden und Stress abbauen sind nur drei der Ziele, die viele durch Sport erreichen wollen.

Bewegung wirkt sich ganzheitlich positiv auf den Körper aus. Wer Sport treibt, mindert das Risiko für Gefäßerkrankungen, Diabetes Typ 2, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels und stärkt zudem Knochen und Muskulatur. Natürliches Licht beim Sport trägt zu einem stärkeren Immunsystem bei und mildert Stimmungstiefs. Bei all den positiven Effekten nimmt man ein bisschen Muskelkater doch gerne in Kauf.

Schönere Haut durch Raucherentwöhnung

Das Rauchen aufzugeben entlastet nicht nur den Geldbeutel deutlich. Auch der Körper kann wieder aufatmen und regenerieren. Laut der Deutschen Krebshilfe sterben jährlich etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Allein dieser Fakt verdeutlicht, warum es sich lohnt, das Rauchen aufzugeben. Doch nicht nur die Senkung des Krebsrisikos ist ein positiver Effekt, den die Raucherentwöhnung auf den Körper hat, auch das Äußere profitiert davon. So wird der Teint rosiger und die Zähne weißer. Zudem verbessern sich die Sinne, das Atmen fällt leichter und man hat mehr Energie zur Verfügung. Bereits nach drei bis neun Monaten erhöht sich die Lungenfunktion um bis zu zehn Prozent. Zudem profitiert das vom Rauchen geschädigte Immunsystem, es wird zunehmend robuster und der ehemalige Raucher weniger anfällig für Infektionen.

Wellness - mehr als nur Entspannung

Massagen, Körperbehandlungen, Saunabesuche und Dampfbäder sind nicht nur gut für Geist und Seele, sondern wirken sich positiv auf den gesamten Körper aus. Wer erholt ist, ist ausgeglichener, fitter und weniger anfällig für Erkrankungen. Mit Massagen können Verspannungen und Muskelverhärtungen gelöst, der Stoffwechsel angeregt und Kopfschmerzen gelindert werden. Körperbehandlungen wie Peelings, Wickel, Bäder oder Packungen entspannen, entgiften und sorgen für eine bessere Durchblutung.

Dass man mit Saunagängen und anschließenden Kaltbädern seinem Körper etwas Gutes tut, ist schon lange bekannt. So härtet regelmäßiges Saunieren gegen Infektionen ab und fördert ein feineres Hautbild. Dampfbäder regen nicht nur den Stoffwechsel und die Durchblutung an, durch die vorherrschende hohe Luftfeuchtigkeit können auch hartnäckige Verschleimungen, selbst bei chronischen Erkrankungen, gelöst werden.

Weniger Stress, mehr Lebensfreude

Wer sich vornimmt, Stress abzubauen, sollte zunächst einmal versuchen, Stressauslöser zu entschärfen. Es ist vielleicht schwer vorstellbar, aber bereits kleine Veränderungen wie eine bewusste Ernährung oder etwas Sport können das Stressniveau deutlich senken. Auch sich bewusst Auszeiten zu schaffen, also freie Zeit als festen Termin einzuplanen, kann den Stress reduzieren. Besuche von Wellnesseinrichtungen können zudem positiv zur Stressreduktion beitragen. Wer entspannter ist, fühlt sich besser, wird weniger krank und sieht zudem gesünder aus. Johanna Reinl