Alle Informationen zur Grippe-Saison 2019/20 im News-Ticker: Die Grippewelle 2018 war laut Experten die schlimmste seit 2001 - und sorgte in Deutschland für den höchsten Krankenstand aller Zeiten. Auch die Grippesaison 2019 hat laut Robert-Koch-Institut bereits im Januar so richtig begonnen, dennoch wurden insgesamt fast 40 Prozent weniger Infektionen als im Vorjahr registriert. Damit verlief die Grippe bisher relativ moderat:

Trotzdem, die Krankenkasse Barmer spricht von insgesamt 3,8 Millionen Arztbesuchen durch die Influenzawelle - und ruft zur Impfung auf.

Denn wenn die ersten Symptome einer Grippe auftreten, ist es eigentlich schon zu spät: Schüttelfrost, Fieber, Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit sind körperliche Anzeichen einer Grippe.

Um sich und sein Umfeld vor einer Ansteckung zu schützen, ist eine Impfung laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die "effektivste und kostengünstigste Interventionsmaßnahme." Da die Grippesaison 2019/2020 kurz bevor steht, hat das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland bereits über 15.000 Dosen des neuen Impfstoffs freigegeben, dessen Zusammensetzung alljährlich neu von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestimmt wird.

Update vom 15.10.2019: Reicht der Impfstoff in diesem Jahr?

In der abgelaufenen Grippe-Periode hatte es in Bayern Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoff gegeben. Die Behörden haben daraus angeblich gelernt - aber ob für diese Saison genug Impfstoff bestellt wurde, können sie noch nicht sagen.

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) hat im Auftrag von Gesundheitsministerin Melanie Huml bereits im Februar Maßnahmen beschlossen, um Engpässe zu vermeiden. Ärzte können seitdem ihren gesamten prognostizierten Bedarf an Impfstoff vorbestellen, in der Vergangenheit waren es laut Landesamt für Gesundheit (LGL) nur zwei Drittel.

Die Hersteller wurden außerdem dazu aufgefordert, genügend Reserven über die Vorbestellungen hinaus bereitzuhalten. Der Bedarf soll sich an "der tatsächlich erbrachten Impfleistung der vergangenen Grippesaison des jeweiligen Arztes orientieren". In der Saison 2018/19 seien etwa 1,54 Millionen Dosen zum Einsatz gekommen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Insofern sehen wir Bayern für die anstehende Grippesaison grundsätzlich gut gerüstet." Allerdings sei eine genaue Prognose zur künftigen Impfstoff-Nachfrage nicht möglich.

Update vom 9.10.2019: Barmer fordert zur Impfung auf

"Im Vorfeld lässt sich nie genau sagen, wie schwer eine Grippesaison verläuft. Wer besonders gefährdet ist und auf Nummer sicher gehen will, sollte sich jetzt gegen die Grippe impfen lassen. Sie ist ein effektiver Schutz und kann Leben retten", sagt Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer. Bis ein ausreichender Impfschutz aufgebaut sei, benötige der Körper etwa zwei Wochen. Daher solle man die Impfung nicht auf die lange Bank schieben.

Eine Grippe sei keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, die den Betroffenen über Tage oder sogar Wochen ans Bett fesseln könne. Der Erkrankte leide oft an plötzlich auftretendem hohem Fieber, trockenem Husten sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen. "Allen voran Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke sowie Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für einen besonders schweren Grippeverlauf", sagt Günther.

Auch Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kämen und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hätten, könnten sich mit einer Grippeimpfung schützen. Hierzu gehörten etwa Klinikmitarbeiter oder Arbeitnehmer im Einzelhandel. Für diese Risikogruppen übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten der Grippeschutzimpfung.

Update vom 08.10.2019: Wichtig ist, möglichst schnell zum Arzt zu gehen

"Auch wir als Ärzte tun uns manchmal schwer, herauszufinden, ob es sich um eine Erkältung oder Grippe handelt", gesteht Allgemeinmediziner Dimitrios Lazanakis. Dennoch sei es wichtig, möglichst schnell zu einem Arzt zu gehen, sagt der Mediziner im Interview.

Erst mit einem Abstrich von Nase und Rachen könne genau gesagt werden, um welche Viren es sich handelt. Danach können die Symptome entsprechend behandelt werden, so Lazanakis.

Update vom 27.09.2019: Impfaktion startet am 1. Oktober in Österreich

Um die Impfrate weiter zu erhöhen, läuft in Salzburg vom 1. Oktober bis 31. Dezember eine Influenza-Impfaktion. In diesem Zeitraum kann der Impfstoff in der österreichischen Stadt zu einem günstigeren Preis von rund 13 Euro erworben werden und ist in allen Salzburger Apotheken vorhanden.

Auch in Deutschland wird die Grippeimpfung nicht von allen Krankenkassen übernommen, lediglich bei Versicherten ab 60 Jahren müssen alle Krankenkassen zahlen. Bei chronisch kranken und gefährdeten Personen ist eine Kostenübernahme aber sehr wahrscheinlich. Generell rät die Informationsseite Krankenkassen.de zu einem Gespräch mit dem Hausarzt, um die Bezahlung des Impfstoffes abzuklären.

Update vom 30.04.2019: Weniger Infektionen als in der vergangenen Saison

Im Freistaat sind in dieser Grippesaison weniger Menschen an Influenza erkrankt als in der vergangenen Saison. Fast 40 Prozent weniger Infektionen wurden seit Anfang Oktober 2018 bis Ende April 2019 registriert - so Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München.

Dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit seien rund 45 800 Influenza-Fälle in diesem Zeitraum gemeldet worden. In der Saison davor waren es etwa 73 500 Fälle. Außerdem zählte die Behörde bis zum 26. April 111 Grippe-Tote - in der vorherigen Saison waren es 178.

Auch die Zahl der aktuell gemeldeten Neuerkrankungen ist den Angaben zufolge deutlich zurückgegangen. So wurden in der 16. Woche des Jahres, also vom 15. bis 21. April, 278 neue Influenza-Fälle gemeldet. In der Woche zuvor waren es 530 Fälle, davor jeweils 880 und 1571 Fälle.

Update vom 22.03.2019: Grippewelle ebbt im Landkreis Bamberg ab

Die Influenza schwächt sich laut einer Pressemitteilung des Landratsamt deutlich ab. Zu dem Ergebnis kamen Landrat Johann Kalb und der Leiter des Fachbereiches Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg, Dr. Heinz-Jürgen Wagner beim Blick auf die aktuellen Influenza-Fälle.

Im März hatte die Behörde bisher 321 Grippefälle registriert. Zur gleichen Zeit des Vorjahres markierte die Influenza laut der Mitteilung noch eine Hochphase mit 583 Fällen im Vergleichszeitraum.

2019 war der Höhepunkt der Krankheitswelle nach bisherigem Verlauf im Februar. 748 Menschen erkrankten insgesamt in diesem Monat an Grippe. Ein Jahr zuvor gab es im Februar 2018 mit 705 einen ähnlichen Krankheitsverlauf.

Insgesamt falle die Zahl der registrierten Erkrankungen im Landkreis Bamberg in diesem Winter etwas niedriger aus. Von Oktober 2018 bis zum 21. März wurden 1270 Erkrankte gemeldet. Ein Jahr zuvor waren es im gleichen Zeitraum 1485 Influenza-Fälle.

Ist eine Impfung sinnvoll? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Welche aktuellen Zahlen liefert die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert-Koch-Instituts zur Grippe 2018/2019? Wie viele Infektionen gibt es aktuell in Deutschland? In unserem Grippe-Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden.

Update vom 15.03.2019: Schwere Grippewellen beeinflussen Entwicklung der Lebenserwartung

Die schweren Grippewellen der vergangenen Jahre könnten die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland negativ beeinflusst haben. Das vermuten Forscher des Berliner Robert Koch-Instituts mit Blick auf die Statistiken der vergangenen 25 Jahre. In dieser Zeit stieg die mittlere Lebenserwartung von Frauen von 79 auf 83,2 Jahre. Bei den Männern wuchs sie von 72,5 auf 78,4 Jahre, heißt es im Journal of Health Monitoring. Allerdings beobachten die Forscher immer wieder rätselhafte kleine Unterbrechungen bei diesem kontinuierlichen Anstieg - zum Beispiel 2013, 2015 und 2017.

Die Wissenschaftler werten das nicht als reinen Zufall. Denn 2013, 2015 und 2017 waren in Deutschland Jahre mit auffallend starken Grippewellen, die geschätzt jeweils rund 20.000 Todesopfer mehr forderten als sonst - vor allem unter älteren Menschen. Der Anstieg der Lebenserwartung werde allerdings von vielen Faktoren beeinflusst, heißt es in der Untersuchung. Effekte wie die medizinische Versorgung und Prävention wirkten dabei zum Beispiel eher langfristig.

Die wachsende Lebenserwartung in Deutschland resultierte bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem aus einem Rückgang der Sterblichkeit bei Säuglingen, Kindern und jungen Erwachsenen. Seitdem sind vor allem sinkende Sterblichkeitsraten der Älteren für den stetigen Anstieg verantwortlich. Grippewellen könnten dem aber vielleicht kurzfristig einen leichten Dämpfer versetzen.

Update vom 07.03.2019: Im Vergleich zum Vorjahr könnte Grippewelle in Bayern glimpflicher abgehen

Die Grippe-Saison hat Bayern noch immer im Griff, doch schon jetzt zeichnet sich ab: Trotz einiger dramatischer Fälle wie im Kreis Donau-Ries, wo drei Menschen an den Folgen einer Influenza starben, dürfte es dieses Mal glimpflicher abgehen als in den vergangenen Jahren. Das liegt nicht nur daran, dass mehr Bayern geimpft waren als früher.

Update vom 28.02.2019: Grippewelle noch nicht vorbei

Trotz frühlingshafter Temperaturen ebbt die Zahl der Grippepatienten noch nicht ab. In der dritten Februarwoche wurden rund 23 900 bestätigte Krankheitsfälle an das Robert-Koch Institut gemeldet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) mit. Das war der höchste Wert dieser Grippewelle. Sie hat nach der Definition der AGI Mitte Januar begonnen. Es dominieren weiterhin Viren des Typs A.

Die Auswertung umfasst nur einen kleinen Ausschnitt des Krankheitsgeschehens. Denn lediglich ausgewählte Praxen schicken Proben ein und nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt. Die realen Fallzahlen liegen deshalb wahrscheinlich weitaus höher als die bisher gemeldeten rund 84 500 bestätigten Grippefälle in dieser Saison.

Die Statistik gilt dennoch als guter Gradmesser für die Grippe-Entwicklung. Rund ein Fünftel der erfassten Patienten kam wegen der Schwere der Erkrankung in eine Klinik. Bisher gab es in dieser Saison in Deutschland 199 gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit Influenza. In der EU gehört Deutschland in diesem Jahr zu den Ländern mit einer hohen Influenza-Aktivität.

Im Vergleich zum Vorjahr verläuft die Welle aber deutlich milder. In der vergangenen Saison waren rund neun Millionen Menschen wegen einer Influenza-Erkrankung zum Arzt gegangen. Die Zahl der Toten wird hochgerechnet bisher auf 20 000 geschätzt - dabei handelt es sich vor allem um Menschen mit Vorerkrankungen.

Update 28.02.2019: Vorrat an Grippeimpfstoff soll erhöht werden

Um Engpässe beim Grippeimpfstoff wie in der laufenden Saison zu vermeiden, sollen die Vorräte in Bayern künftig aufgestockt werden. Die Vorbestellmengen für Kassenärzte sollen in den nächsten Jahren von bisher zwei Drittel auf mindestens drei Viertel des voraussichtlichen Bedarfs erhöht werden, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Donnerstag mit. Das habe die Landesarbeitsgemeinschaft Impfen am Mittwoch beschlossen. Hintergrund ist den Angaben nach, dass die Nachfrage in diesem Winter mit mehr als 1,5 Millionen Impfstoffdosen um zehn Prozent höher lag als in den drei Saisons zuvor.

Die Impfstoff-Hersteller rechnen den Gesamtbedarf auf der Basis der Vorbestellungen hoch. Daher sei es sehr wichtig, dass Vorbestellungen auch deutschlandweit möglichst vollständig sind. "Dies war vor einem Jahr nicht überall der Fall", hieß es in der Mitteilung. Damit sollen sich Experten der Obersten Landesgesundheitsbehörden Anfang März bei einem Treffen in Schwerin befassen. Bayern setze sich auch auf Bundesebene für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ein.

Die impfenden Ärzte sollen zudem mehr Planungssicherheit bekommen. Die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern sicherte demnach zu, dass bei der geplanten Erhöhung der Vorbestellungen keine Forderungen erhoben werden, wenn die Impfstoffe nicht alle genutzt werden sollten. Ende 2018 hatten Ärzte untereinander Grippeimpfstoff getauscht, auch gab es eine Impfstoffbörse für Apotheken. Diese Maßnahmen können auch in Zukunft bei Bedarf ergriffen werden.

Update vom 25.02.2019: Grippeimpfung kann auch für Fernreisen sinnvoll sein

Nicht nur vor einer Grippewelle zu Hause kann eine Impfung gegen Influenza sinnvoll sein - sondern auch vor einer Fernreise. Derzeit verzeichnen zum Beispiel Südostasien und Südchina einen Grippeausbruch, informiert das Centrum für Reisemedizin (CRM). Wer dorthin reist, sollte sich jetzt schützen. Die Frage, ob eine Grippeimpfung für eine bestimmte Reise ratsam ist, sollten sich den Experten zufolge nicht ausschließlich Menschen ab 60 Jahren stellen.

Update 25.02.2019: Grippe-Symptome erkennen - Ansteckung vorbeugen

Eine Grippe von einer Erkältung zu unterscheiden, fällt vor allem im Anfangsstadium nicht leicht. Typische Symptome einer Influenza sind Schleim in der Nase, hohes Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Husten kann auftreten. "Eine Influenza beginnt sehr plötzlich", so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer-Krankenkasse. Innerhalb weniger Stunden fühlten sich die Betroffenen in der Regel deutlich kränker als bei einer Erkältung und litten häufig unter trockenem Husten, starken Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen sowie hohem Fieber - auch über 40 Grad.

Verbreitet kommt es bei Grippe zu Appetitlosigkeit und großer Müdigkeit. Bei Babys und kleinen Kindern kommen oft noch Magen-Darm-Beschwerden hinzu."Es kommt auf das Immunsystem an, wie stark man auf eine Influenza reagiert. Daher kann es auch vorkommen, dass sich die Symptome von einer Erkältung kaum unterscheiden. Im Zweifelsfall sollte man immer zum Arzt gehen."

Grippewelle: So vermeiden Sie eine Ansteckung

Das Grippevirus verbreitet sich vor allem durch Husten und Niesen, die sogenannte Tröpfcheninfektion. Daher ist es ratsam, von Erkrankten möglichst Abstand zu halten - eineinhalb bis zwei Meter seien in der regel ausreichend. Um eine indirekte Übertragung zu vermeiden, raten Experten zu regelmäßigem Händewaschen. Auch solle man sich möglichst wenig ins Gesicht fassen. Denn oft finden sich Viren auf den Händen: Wenn man beispielsweise eine erkrankte Person mit Handschlag begrüßt oder einen Gegenstand berührt, den diese zuvor angefasst hat. "Regelmäßiges Händewaschen ist zur Vermeidung einer Influenza auch deshalb so wichtig, weil eine Person bereits dann ansteckend sein kann, wenn sie noch keine Symptome zeigt", so Dr. Marschall.

Erkältung oder Grippe?

Im Gegensatz zur Grippe sind die Symptome bei einer Erkältung oder dem berühmten "grippalen Infekt" (Rhino-Viren) deutlich weniger stark ausgeprägt. Das Fieber ist ind er Regel niedriger, oft müssten betroffene niesen, das Krankheitsgefühl sei weniger schlimm. Insgesamt beschränken sich die Krankheitssymptome meist auf den Nasen-Rachen-Raum. Das in der betreffenden Situation allerdings selbst richtig einzuschätzen, fällt vielen Betroffenen schwer. Im Zweifelsfall ist deshalb immer der Gang zum Arzt angeraten.

Die Gesundheitsexperten raten, die bekannten Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, beispielsweise gründliches Händewaschen und regelmäßiges Lüften der Wohnung.

Bei rund 20 Prozent der Erkältungskrankheiten handele es sich um die echte Influenza. Weit verbreitet ist laut Ritter in diesem Jahr das Influenza-Virus vom Typ A. Es sei recht aggressiv, führe häufiger zu Komplikationen und die Kranken fühlten sich extrem schlecht.

Das merken auch die Krankenhäuser, etwa die Notaufnahme des Klinikums der Universität München. Bis vor kurzem behandelten die Ärzte dort zwei bis drei Grippefälle pro Woche. Aktuell seien es mitunter drei bis vier Patienten am Tag, berichtete ein Sprecher. Doch nicht nur die Grippeviren gehen um. Auch normale Erkältungskrankheiten sorgen derzeit nach Angaben der Hausärzte für volle Praxen.

Mehr als 5800 Influenza-Fälle in Bayern registrierte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zwischen Oktober 2018 und dem 4. Februar 2019. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt bereits fast 12 000 Fälle. Mindestens fünf Menschen starben in dieser Saison bereits an den Folgen der Krankheit.

Wie sich die aktuelle Grippewelle entwickelt und ob sie so schlimm wird wie 2017, lässt sich nach Auskunft der Hausärzte noch nicht abschätzen. Derzeit lasse sich nur feststellen: "Es nimmt stetig zu", berichtete Ritter. Eine Impfung lohne sich deshalb noch. Vergangenes Jahr dauerte die Grippesaison bis in den April.