Das zweitliebste Obst der Deutschen ist die Banane. Aber fast niemand hat dabei Bedenken, dass die beliebte Frucht giftig sein könnte. Das hat Öko Test nun aber widerlegt. Denn durch das Schälen der Banane befinden sich danach giftige Pestizide an den Händen. Deswegen ist hier Vorsicht geboten.

Damit die Bananen auf ihrem langem Transportweg nicht verschimmeln, werden diese mit Pflanzenschutzmittel behandelt, also mit Pestiziden. Bedenklich sind auch bei vielen getesteten Bananen die Anti-Pilz-Mittel sowie Insektenvernichtungsmittel die sich auf den Schalen befinden.

WHO stuft Pestizide als möglich krebserregend sein

Doch gerade bei Kindern landen die Hände nach dem Schälen oft im Mund und das kann im Verzehr von größeren Mengen gesundheitsschädlich sein. Eine Studie der Organisation Ärztinnen und Ärzte für gesunde Umwelt (AGU) untersuchten in Ecuador die Arbeiter einer Bananenplantage. Es wurde ein erhöhtes Krebsrisiko durch Pestizide im konventionellen Anbau gefunden. Dazu wurden 71 Arbeiter/innen befragt. Alle hatten typische Symptome, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko hindeuteten. Auch die Internationale Agentur für Krebsforschung, eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO ) stuft Pestizide als möglich krebserregend ein.

Deswegen empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern, dass es bei herkömmlicher Ware ratsam sei, nach dem Schälen unbedingt die Hände zu waschen. Gerade die herkömmlichen Bananen aus konventionellem Anbau sind eher mit Pestiziden belastet. Ratsam sei es auch laut der Verbraucherzentrale Bayern, "den Kindern nur geschälte Bananen zu geben."

Unbedenklich sind dagegen Bananen aus biologischem Anbau. Denn diese sind fast bis gar nicht von den giftigen Stoffen betroffen. Außerdem bieten diese auch den Plantagenarbeitern einen besseren Schutz.