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Je schwärzer, desto besser: So schützt Kaffee unser Gehirn vor Alzheimer und Herzkrankheiten

Kaffee am Morgen ist für viele Deutsche ein Muss. Dazu kommen immer öfter positive Nebeneffekte des Heißgetränkes ans Licht: Herausgefunden wurde, dass Kaffee sogar schwere Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer bekämpfen kann.
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Kaffee hatte bis vor kurze Zeit keinen guten Ruf. Doch nun werden immer mehr positive Effekte des Heißgetränks bekannt. Er kann sogar Krankheiten wie bekämpfen. Symbolfoto: pixabay.com
Kaffee hatte bis vor kurze Zeit keinen guten Ruf. Doch nun werden immer mehr positive Effekte des Heißgetränks bekannt. Er kann sogar Krankheiten wie bekämpfen. Symbolfoto: pixabay.com

Kaffee hat ungeahnte Superkräfte: Kaffee weckt uns auf, wirkt aktivierend und regt die Sinne an. Aber nicht nur das! Kaffee hat auch gesundheitliche Schutzfunktionen.

Das Risiko von Demenzkrankheiten, wie Parkinson und Alzheimer kann durch das Lieblingsgetränk vieler Menschen eingedämmt werden. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Studie aus Kanada. Dort haben Forscher des "Krembil Research Institute" in Toronto ihre Studienergebnisse bekanntgeben. Diese wurde im "Frontiers in Neuroscience"-Journal veröffentlicht.

Streitthema Kaffee: Gesund oder Ungesund?

Kaffee ist gesünder, als noch vor ein paar Jahren angenommen. Dem Heißgetränk wurde immer die dehydrierende Wirkung als Nachteil ausgelegt. Jedoch hat Kaffee auch zahlreiche positive Aspekte: Er wirkt beispielsweise beruhigend sowie aktivierend zugleich. Zudem kann Kaffee Herzkrankheiten und Diabetes Typ II vorbeugen.

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Zu diesen Erkenntnissen gesellt sich nun das Ergebnis der kanadischen Studie: Kaffee kann das Gehirn vor sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen schützen. Hierzu zählen beispielsweise Alzheimer oder Parkinson.

Doch Obacht: Zu viel Kaffee kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Daraus können sich beispielsweise Magenprobleme ergeben.

Forscher veröffentlichen Studie: Rösten der Kaffeebohnen bringen schützenden Effekt

Das Trinken bestimmter Kaffeesorten ist gut für die Gesundheit des Gehirns. Das jedoch nicht am enthaltenen Koffein, sondern an Stoffen, die beim Rösten der Kaffeebohnen freigesetzt werden. Umso stärker die Kaffeesorte geröstet wurde, desto positiver war der Effekt an sogenannten Phenylindane-Verbindungen, die sich schützend auf das Gehirn auswirken.

Diese Verbindungen sind verantwortlich dafür, dass sich weniger toxische Proteine im Gehirn ablagern und verbinden können. Toxische Proteine wie Tau- und Beta-Amyloid-Proteine gelten als Auslöse neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer.

Das Forscherteam warnt aber davor, Kaffee zum Allheilmittel gegen die genannten Krankheiten zu ernennen. Die in der Studie gezeigten Erkenntnisse seien als Fortschritt zu bewerten: "In dieser Studie sollte gezeigt werden, dass es tatsächlich Bestandteile im Kaffee gibt, die zur Abwehr des kognitiven Verfalls von Nutzen sind., so Dr. Ross Mancini, einer der verantwortlichen Forscher des Teams.



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