Feigwarzen, auch Kondylome genannt, sind Infektionen der Haut und Schleimhaut und werden durch humane Papillomviren (HPV) hervorgerufen. Die Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen und sind hochinfektiös, erklärt Ärztin Gisela Hubbes in der Rheinischen Post.

HPV-Infektionen zählen neben der - sich derzeit wieder vermehrt ausbreitenden - Geschlechtskrankeit Syphilis zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Betroffene sollten unbedingt von Kondomen Gebrauch machen, um das Übertragungsrisiko zu senken - so die in Düsseldorf tätige Hautärztin und Allergologin.

 

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Welche Symptome haben HPV-Infektionen?

Wie äußert sich die Infektion? Anfangs sind flache Knötchen zu sehen, die sich vermehren und zu blumenkohlartigen Tumoren heranwachsen können. Sie sind typischerweise an den äußeren Geschlechtsorganen zu finden, können aber auch in der Harnröhre, dem Analkanal mit Enddarm und bei Frauen im Gebärmutterhals auftreten. Die kleinen Knötchen sind sehr infektiös und müssen daher rechtzeitig behandelt werden.

Wie kann man Feigwarzen behandeln?

Die Feigwarzen oder Kondylome kann man neben der mechanischen Abtragung mittels Vereisung, Ausschabung, elektrischen Blutstillung (Koagulation) und Lasertherapie auch durch die Verätzung mit Säuren, zellwachstumshemmenden Lösungen sowie immuntherapeutische Cremes behandeln. Nach der Therapie sollten die Patienten regelmäßig zur Kontrolle gehen, damit jede neu auftretende Warze rechtzeitig entfernt werden kann. Das empfiehlt Hubbes. Denn durch keines der Verfahren sei die Heilung gesichert.

Wie gefährlich sind HP-Viren?

Derzeit sind 210 verschiedene HP-Viren bekannt, 40 davon können den Genitaltrakt infizieren. Zwölf von diesen werden als Hochrisikotypen eingestuft, die Krebs verursachen können. 13 weitere gelten als potenziell krebserregend. Gebärmutterhalskrebs wird zu nahezu 100 Prozent durch die Hochrisikotypen verursacht. Bei Männern überwiegen Kehlkopf- und Zungengrundkrebs, aber auch Analkarzinome.

Wie kann man Infektionen vorbeugen?

Seit 2006 ist in Deutschland die HPV-Impfung zugelassen. Neu ist, dass nicht nur Mädchen zwischen neun und 17 Jahren geimpft werden sollten, sondern auch Jungen im gleichen Alter. Denn durch die männlichen Jugendlichen werden die Viren übertragen. Die Impfung sollte bestenfalls vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen und ist wohl sehr gut verträglich.

Wünschenswert wäre, die Impfquote für Deutschland von aktuell 30,5 Prozent deutlich anzuheben - meint Hubbes. In Ländern wie in Australien, Schottland oder Kanada, in denen ein Schulimpfprogramm besteht, beträgt die Impfquote bis zu 80 Prozent. Dort haben die Genitalwarzen-Diagnosen um 93 Prozent abgenommen.

 

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