Vollkornprodukte gelten als besonders gesund, denn sie enthalten viele Ballaststoffe, Nährstoffe und Vitamine. Im Norden Europas ist das klassische Vollkornbrot beispielsweise bereits sehr beliebt, doch im Süden bevorzugen die Menschen eher Weißmehlprodukte. 

Vollkorn beschreibt Getreide, wie Weizen oder Hafer, das in ganzen Körnern geerntet wird und deswegen noch alle gesunden Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe enthält. 

Ist Vollkorn gesund?

Egal ob Vollkornbrot, Vollkornmehl oder Vollkornnudeln, die Produktpalette wird immer größer und beliebter. Vollkornmehl ist gemahlenes Getreidekorn, bei dem nur die harte Außenschicht entfernt wurde. Somit bleiben Kornhülle und der Keimling übrig, welche zusammen die sogenannte "Kleie" ergeben. Diese ist der gesunde Hauptträger des Vollkornprodukts. Ob Vitamin-B, Eisen, Zink oder Magnesium - Vollkorn enthält all diese Inhaltsstoffe. Durch seine ganzen positiven Eigenschaften soll Vollkorn sogar das Diabetes-Risiko senken.

Im Gegensatz zu Vollkornmehl steht das Weißmehl. Hier wird bei der Verarbeitung des Getreides die Kleie mit all ihren gesunden Wirkstoffen entfernt. Übrig bleibt ein Produkt, welches fast aus reiner Stärke und somit Zucker besteht.

Deshalb werden Weißmehlprodukte auch oft als "Dickmacher" bezeichnet. In diesem Artikel finden Sie außerdem, auf welche Lebensmittel Sie außer Weißbrot verzichten sollten und auf welche gesunden Alternativen Sie setzen können.

Warum Ballaststoffe so gut für den Körper sind

Der Begriff "Vollkorn" ist übrigens gesetzlich geschützt, denn sobald diese Angabe auf einer Verpackung zu sehen ist, muss das verwendete Getreide 90 Prozent aus der Kleie und dem Mehlkörper gemahlen worden sein.

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Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe, das hat entscheidende Vorteile für den Körper:

  • Sie  machen schnell satt.
  • Sie binden Wasser und quellen im Magen weiter auf.
  • Sie dämpfen den Blutzuckerwert, in dem Sie sich zwischen Zucker und Darmwand drängen und helfen somit dem Dünndarm bei seiner Arbeit.
  • Ballaststoffe haben außerdem ein großes Volumen und bringen somit den Darm in Bewegung. Sie regen die Verdauung an und unterstützen, genau wie diese 6 weiteren Lebensmittel die Darmflora. 

Langsame Umstellung

Allerdings sollten manchen Menschen beim Verzehr von Vollkornprodukten Vorsicht walten lassen: Bei Darmerkrankungen oder einem Reizdarm-Syndrom besteht beispielsweise die Gefahr, dass Vollkornprodukte nicht gut vertragen werden. Doch in der Regel werden diese Produkte von unserem Körper dankbar angenommen. Doch zu beachten gilt, dass man seine Ernährungsgewohnheiten nicht binnen eines Tages von reinem Weißmehl- auf  reinen Vollkornmehlkonsum umstellen sollte. Bei diesem Versuch könnte es nämlich zu Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung kommen. 

Rezept: Vollkorn-Brot ohne Hefe

In den ersten Tagen der Umstellung auf Vollkornprodukte können beispielsweise Vollkorn-Haferflocken oder -brötchen hilfreich sein, um den Körper langsam umzugewöhnen. Mehl, Nudeln und Reis kann man zuerst mit einer kleinen Menge des entsprechenden Vollkornproduktes mischen und anschließend eine immer größer werdende Vollkorn-Menge verwenden. 

Tipp: Beim Konsum von Vollkornprodukten sollten Sie immer genug trinken, denn durch die wasserbindenden Ballaststoffe machen Vollkornprodukte durstig. 

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