Vegan liegt im Trend. Nicht nur den Tieren zuliebe wollen sie viele Menschen heutzutage darauf verzichten - vegane Ernährung schont auch die Umwelt in Hinsicht auf den CO2-Ausstoß.

Warum also nicht auch mal vegane Wurst auf's Brot legen? Hier bietet sich gleich ein weiterer Vorteil: Die fleischlose Alternative hat deutlich weniger Fett als Lyoner, Mortadella, Salami und Co.

Stiftung Warentest nahm die Veggie-Aufschnitte nun genauer unter die Lupe.

Insgesamt 13 vegetarische und 7 vegane Produkte wurden in den Test aufgenommen, darunter fielen Aufschnitte von der Rügenwalder-Mühle, Bioanbietern, wie zum Beispiel Alnatura, Wheaty und Veganz, aber auch von Discountermarken, wie Edeka und Aldi.

Die 20 Wurstersatz-Produke hat die Stiftung Warentest auf Schadstoffe, Keime und Geschmack geprüft.

"Die meisten schmecken tadellos"

Immerhin zwölf der 20 Veggie-Produkte erhalten ein "Gut". Sechs werden mit "Befriedigend" bewertet. Zwei Produkte erhielten allerdings ein "Mangelhaft".

Bei den Lyoner- und Mortadella-Aufschnitten gewann "Rügenwalder Mühle Vegetarischer Schinken Spicker" - ausgerechnet ein Wurstfabrikant - mit "Gut". "Die meisten schmecken tadellos und mal mehr, mal weniger nach Brühwurst."

Auch bei den Salamis schnitt "Rügenwalder Mühle Vegetarische Mühlensalami klassisch", gemeinsam mit der "Herler wie Salami vegan" mit der Bewertung "Gut" ab.

Zwei Mal "Mangelhaft"

Die Veggie-Mortadella von Wiesenhof erhielt von den Testern ein "Mangelhaft". Sie war mit Krankheitskeimen belastet, ist aber inzwischen nicht mehr erhältlich.

Außerdem bekam die vegane Salami von Veggy Friends ein "Mangelhaft": Es war bereits verdorben, die Verpackung aufgebläht und schmeckte fremdsäuerlich.

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