• Im Juni/Juli hat Majoran Saison
  • Bei gutem und sonnigem Sommer: September/Oktober Zweitsaison
  • Das Gewürz riecht süß-holzig und hat einen aromatischen Kräutergeschmack
  • Was kann Majoran noch - außer lecker schmecken?

In warmen, trockenen Sommermonaten hat das Gewürz seine Hauptsaison: Majoran. Das Kraut ist neben Schnittlauch und Petersilie eines der meist verwendeten Würzmittel in deutschen Küchen. Der aromatisch-süße Geschmack des Würzkrauts zaubert vor allem in herzhafte Gerichte eine ganz besondere Geschmacksnote. Küchenexperten bezeichnen Majoran gerne als den milden Sidekick des Oreganos. Aber das Gewürz schmeckt längst nicht nur lecker, es hat auch eine heilende Wirkung

Wirkung von Majoran: Das heilende Gewürz ist wohltuend

Eigentlich kommt Majoran aus warmen, südlichen Ländern. Seinen Ursprung hat das Gewürz in der Türkei und auf Zypern. Auch in Vorderindien wurde es schon frühzeitig verwendet. Heute ist das Kraut auch aus Küchen weltweit kaum mehr wegzudenken. Vorwiegend in Frankreich, Italien und Spanien sowie in Österreich und Osteuropa wird Majoran angebaut. Aber auch in Deutschland wird es regelmäßig geerntet.

Buchtipp: Gewürzmischungen selber machen jetzt auf Amazon ansehen

Bei vielen Köchen ist Majoran sogar beliebter als der würzige Oregano. Durch die wohltuenden Inhaltsstoffe ist die Anwendung laut Gewürzexperten vielfältig. Vor allem für die Verdauung tut Majoran viel. Das steckt in dem aromatischen Würzkraut:

  • Viel ätherisches Öl: Wie bei anderen Gewürzen sind die Öle auch beim Majoran hauptverantwortlich für Aroma, Geschmack und heilende Wirkung.
  • Gerb- und Bitterstoffe: In Verbindung mit dem enthaltenen ätherischen Öl bekämpfen die Gerb- und Bitterstoffe im Majoran nachweislich Bakterien. Das Gewürz wirkt antiseptisch und hilft deshalb gegen Entzündungen und lindert Bauchkrämpfe. 
  • Sekundäre Pflanzensäfte: Majoran unterstützt den Körper bei der Produktion von Verdauungssäften in Magen, Galle und Leber.
  • Vitamin C und Zink: Das Gewürz enthält auch Vitamine, die bei Erkältungen mit allen Begleiterscheinungen wie Husten oder Schnupfen, helfen können.

Ein Gewürz, viele Anwendungsgebiete: Majoran kommt nicht nur in der Küche zum Einsatz

Durch die besonderen Inhaltsstoffe ist Majoran nicht nur in der Küche beliebt. Auch in Sachen Gesundheit greifen viele gerne auf das Gewürz zurück. Ob Appetitlosigkeit, Blähungen und Magenbeschwerden, Husten oder Erkältung: Majoran wirkt heilsam auf den menschlichen Körper. Aus frischem Majoran lässt sich beispielsweise ein besonders aromatischer Tee herstellen. Unser Tipp: Für eine Tasse ein bis zwei Teelöffel Blättchen und Blüten mit 150 Milliliter kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen, durchsieben und dann bei angenehmer Wärme  trinken.

Ganz klassisch ist Majoran ein typisches Fleisch- und Wurstgewürz. Spezialitäten wie Leberwurst und Blutwurst werden beispielsweise traditionell mit Majoran verfeinert. Vor allem in Bayern kommt das Würzkraut auch gerne bei der Zubereitung von Leberknödeln oder Schweinebraten zum Einsatz. Aber auch für Kartoffel- und Pilzgerichte eignet sich das Gewürz hervorragend und verleiht jeder Speise einen ganz besonderen Geschmack. Besonders empfiehlt sich der Einsatz bei fettigen Gerichten. Durch die magenschonende, verdauungsfreundliche Wirkung von Majoran, können Sie lästige Bauchschmerzen nach einer üppigen Mahlzeit vermeiden. 

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.