• Wieso die Kiwi eine Vitamin-Bombe ist 
  • Den täglichen Vitamin-Bedarf durch Kiwis decken
  • Die Reise der Kiwi nach Neuseeland

Einmal in der Mitte durchgeschnitten und ausgelöffelt, schon ist sie auch wieder weg: Die grüne Frucht mit schwarzen Samen und einem haarige, braunen Äußeren findet sich in jedem Supermarkt. Ebenso wie die neuere, goldene Kiwi, die weiche und süßliche Variante der grünen Kiwi, die immer beliebter wird. Was die Kiwi gesund macht und wieso sie durch eine Lehrerin in Neuseeland zum Star wurde, liest du hier. 

Wieso sind Kiwis so gesund?

Die Kiwi kann helfen, den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen zu decken. Vergleichsweise kommt sie mit ihren 45 mg auf 100g dem Vitamin-C Gehalt einer heißen Zitrone mit 53 mg, die gegen Erkältungen sehr beliebt ist, oder der Orange mit 50 mg sehr nahe. 

Vitamin-C dient unserem Körper als Schutz und Stärkung und ist wichtig für ein intaktes Immunsystem. Es hilft zudem, sich bei Erkältungen zu erholen und schneller wieder gesund zu werden. Neben Vitamin C finden sich auch noch 15 weitere wichtige Mineralstoffe und Vitamine, unter anderem Vitamin A, E und K, Folsäure, Kalium, Kalzium, Kupfer und Folsäure in der Kiwi wieder. Zudem enthält sie Antioxidantien, die unsere Zellen schützen und unterstützt uns mithilfe ihrer Ballaststoffe bei der Verdauung.

Achtung: Einige Menschen reagieren aufgrund des in der Kiwi enthaltenen Enzyms Actinidain allergisch auf die süßsaure Frucht. Die Kiwi wird als einer der wichtigsten Verursacher von Früchteallergien angesehen. Die goldene Kiwi hingegen verursacht geringere allergische Symptome

Was passiert, wenn man täglich eine Kiwi isst?

Zwei Kiwis am Tag decken fast den gesamten täglichen Vitamin-Bedarf eines Erwachsenen. 100g der Kiwi enthalten 45 Milligramm Vitamin C. Erwachsene sollten ungefähr 95 mg (Frauen) bis 110 mg (Männer) Vitamin-C täglich zu sich nehmen. 

Eine tägliche Portion Kiwi kann dir somit helfen, dein Immunsystem zu stärken. Mit ihrer Menge an Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen ist sie eine wahre Energie-Bombe. Die nährstoffreiche Frucht kann also von allen, bis auf Menschen mit einer Allergie, sorglos verzerrt werden und liefert täglich neue Energie.

Gegebenenfalls könnte der regelmäßige Verzehr von Kiwis aber auch schaden: Für Menschen, die einen Hang zu Sodbrennen oder Magenproblemen haben, ist die tägliche Kiwi unter Umständen weniger bekömmlich. Jedoch ist die Kiwi eine säurearme Frucht, weshalb sie grundsätzlich als gut verträglich gilt.

Fakten über die Kiwi

Die Kiwi selbst stammt aus dem Fernen Osten in Südwestchina und wird dort auch als "chinesische Stachelbeere" bezeichnet. Ihren richtigen Durchbruch erlangte die Frucht jedoch erst später. Mary Isabel Fraser war eine Lehrerin, die auf ihrer Heimreise 1904 Kiwi-Samen im Gepäck nach Neuseeland mitnahm und sie einem Gärtner übergab: Von dort aus begann die große Kiwi-Industrie und exportierte in die Welt.

Die Kiwi wurde 1959 nach dem neuseeländischen Kiwi-Vogel benannt. In ihrem Ursprungsland China trug die Frucht auch den Namen "Yang Tao". Mittlerweile ist "Kiwi" länderübergreifend ein Begriff. In China ist heute die Bezeichnung "Mi Hou Tao" geläufig.

Vermutlich weiß wohl niemand so recht, wie eine Kiwi eigentlich wächst. Tatsächlich wächst sie an Reben und ist die Frucht des Kiwi-Baumes. Der Kletterstrauch ist eine mehrjährige und lianenartig wachsende Schlingpflanze, die an einem Rankgerüst befestigt wird. 

Fazit

Anders als erwartet, kann hinter der kleinen Frucht also eine ganze Menge stecken. Sowohl die Geschichte von dem Weg der Kiwi aus China nach Neuseeland und dann in die ganze Welt ist interessant als auch ihre gesunde, stärkende Wirkung für den Körper. Eine Frucht, die dir viele wichtige und notwendige Vitamine liefert, obwohl sie klein scheint. Nun weißt du alles rund um die Frucht, wir wünschen einen guten Appetit.