Aus Hackfleisch lassen sich viele Gerichte zaubern: Ob Bolognese, Frikadellen, Mett oder Lasagne - es gibt einige Rezepte, in denen die beliebte Fleischform nicht fehlen darf. Hackfleisch gilt jedoch als leicht verderblich, da es aufgrund der großen Oberfläche besonders anfällig für Mikroorganismen ist. Eine Salmonellenvergiftung oder eine Listeriose sind häufig das Ergebnis einer Lebensmittelinfektion, die durch den Verzehr von verdorbenem Fleisch ausgelöst wird. Solche Gesundheitsgefahren lassen sich aber bei achtsamem Einkauf, der richtigen Lagerung und Verarbeitung vermeiden. 

Fehler beim Hackfleisch-Einkauf vermeiden

Frisches Hackfleisch zeichnet sich durch eine kräftige rosa-rote Farbe aus. Einen weiten Bogen sollte Sie demnach um altes Hackfleisch, das grau schimmert und angetrocknete Stückchen enthält, machen.

Legen Sie das Hackfleisch als letztes bevor Sie zur Kasse gehen in den Einkaufswagen und verstauen Sie es bestenfalls in einer Kühltasche. Die Kühlkette sollte unter keinen Umständen unterbrochen werden, da sich sonst schon auf dem Weg nach Hause Bakterien auf dem Hackfleisch ansammeln und vermehren. Wenn das Hackfleisch tief gekühlt gekauft worden ist, sollte es umgehend nach dem Einkauf in die Tiefkühltruhe gelegt werden, wo es bei minus 18 Grad deutlich länger haltbar ist. 

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Hackfleisch richtig lagern

Am längsten hält sich das Hackfleisch, wenn es in der Etage direkt über dem Gemüsefach gelagert wird, da es dort mit etwa zwei Grad am kühlsten ist. Es empfiehlt sich, das Hackfleisch noch am selben Tag des Einkaufs zu verarbeiten, um die Anzahl der Keime auf der Oberfläche möglichst gering zu halten. Frisches Hackfleisch vom Metzger kann maximal 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je früher es verarbeitet wird, desto besser. Bei abgepacktem Hackfleisch aus dem Supermarkt ist es wichtig, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten wird und die angegebene Lagertemperatur eingehalten wird. Riecht das Hackfleisch säuerlich und weist eine dunkle Verfärbung auf, sollte es umgehend weggeschmissen werden.

Wird das Hackfleisch nicht innerhalb von 24 Stunden verarbeitet, sollte es eingefroren werden. Damit es möglichst schnell auf minus 18 Grad herunterkühlt, kann es in kleinen Portionen eingefroren werden. Dafür eignen sich Gefrierbeutel, die nach dem Befüllen mit dem Fleisch flach gestrichen werden sollten, sodass kein Sauerstoff im Beutel zurückbleibt. Tipp: Schreiben Sie das Einfrierdatum auf den Gefrierbeutel. Fettes Hackfleisch kann bis zu vier Wochen eingefroren werden - Mageres hingegen bis zu sechs Monate. 

Außerdem: Schwangere, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit einem schwachen Immunsystem sollten ohnehin die Finger von rohem Hackfleisch lassen!

Wie Sie das Hackfleisch richtig anbraten, lesen Sie hier: Hackfleisch anbraten: Diesen Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

 

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