• Was ist Buttersäure? Was bewirkt sie im Darm?
  • Wie wichtig ist ein gesunder Darm?
  • Welche Lebensmittel beinhalten Buttersäure? 

Wir brauchen ihn unser ganzes Leben lang und nehmen ihn doch nur wahr, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Der Darm hilft uns bei der Verdauung. Ohne ihn würde sie gar nicht erst funktionieren. Doch auch ein Darm kann krank werden und muss versorgt werden. Oftmals wird zu Antibiotika gegriffen. Dabei kann deinem Organ auch ganz natürlich geholfen werden: mit Buttersäure. 

Was ist Buttersäure? Was bewirkt sie im Darm?

Buttersäure ist Butyrat, welches zahlreiche positive Effekte auf die Darmflora hat. Dies zeigen auch Studien, etwa die von Dr. Gail Cresci. Demnach hat Butyrat positiven Einfluss auf die Zusammensetzung der menschlichen Darmflora beziehungsweise auf die Stimulation des Wachstums von Bifidobakterien. Auch Butter, Käse und weitere Vollfett-Milchprodukte enthalten eine Butyrat-Quelle. Die positive Wirkung von Butyrat kann also bei oraler Zufuhr, etwa durch Buttersäure, erfolgen. Bei Butyrat handelt es sich um eine kurzkettige Fettsäure, die bei der Gärung von Kohlenhydraten durch Bakterien unseres Dickdarms produziert wird. Butyrat entsteht, wenn Darmbakterien Ballaststoffe im Dickdarm abbauen. 

Butyrat sind Präbiotika - nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die Wachstum und Aktivität der Bakterien im Dickdarm fördern. Immer häufiger nehmen Menschen Buttersäure (Butyrat) zu sich, um die eigene Darmbakterienproduktion anzukurbeln. Das im Dickdarm absorbierte Butyrat stellt eine Hauptenergiequelle der Zellen und Darmwand dar. Um die 70 Prozent der benötigten Energie der Dickdarmzellen werden über Buttersäure geliefert. 

Dank der entzündungshemmenden Wirkung und seiner Funktion in der Darmdurchlässigkeit kann Butyrat zur Vorbeugung von (chronischen) Darmkrankheiten, wie Morbus Crohn genutzt werden. Insgesamt sorgt Butyrat also für eine gesunde Darmflora. 

Wie wichtig ist ein gesunder Darm?

Der menschliche Darm regelt unsere Verdauung. Er ist hauptverantwortlich, unsere Nahrung zu verdauen. Der gewundene Muskelschlauch ist zwischen fünf bis sieben Meter lang, bestehend aus Dünn- und Dickdarm sowie Schleimhaut im Darminneren. Er liegt in verschiedenen Falten im Bauchbereich.

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Die Hauptaufgabe des Darms ist die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen. Der Dünndarm etwa, ist für die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung zuständig, beispielsweise wasserlösliche Vitamine, Fett, Aminosäuren, Vitamin C oder Wasser. Der Darm ist außerdem relevant für die Abwehr von Krankheitserregern. Funktioniert unser Darm also nicht richtig, so wird unsere Verdauung gestört. 

Interessant: Da der Darm viele Nerven enthält, können Stress, Angst und andere Emotionen Einfluss auf den Darm nehmen. So kommt es häufiger zu Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall, wenn Menschen gestresst sind, etwa vor Prüfungen oder privaten Problemen. Lange Darmbeschwerden können chronisch werden. Dies wird auch als Reizdarmsyndrom bezeichnet, von dem rund elf Prozent der Weltbevölkerung betroffen sind. Und auch aktuelle Studien zeigen: "Darm und Psyche sind eng verbunden". Ein gesunder Darm sorgt also für eine gute Lebensqualität. Deshalb ist es wichtig ist, deinem Verdauungsorgan besondere Beachtung zu schenken und ihm etwa mit Buttersäure etwas Gutes zu tun.

Wo finde ich Butyrat?

Hauptsächlich produzieren Darmbakterien Butyrat. Es gibt aber neben Buttersäure auch weitere Lebensmittel, die Ballaststoffe beinhalten, die unseren Butyrat-Spiegel erhöhen können. Sie bewirken, dass Darmbakterien Buttersäure produzieren. Forschende, wie Dr. Cresci, empfehlen etwa: 

  • Gemüse (Artischocken, Karotten, Brokkoli, Spargel, Knoblauch) 
  • Obst (Äpfel, Bananen, Birnen, Kiwi, Aprikosen, Himbeeren) 
  • Hülsenfrüchte
  • Stärke (beispielsweise Kartoffeln, Reis)
  • Vollkorngetreide

Letztendlich können sich die Effekte in ihrer Stärke unterscheiden. Sicher ist, dass man dem Darm nichts Schlechtes tut, wenn man zu einem Glas Buttermilch greift. Vielmehr kann man auf Verbesserungen der Verdauung hoffen.

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