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Gesundheit

Gesund mit den richtigen Gewürzen: Das sind 8 Wunderwaffen

Mit den richtigen Gewürzen kann man viel für die Gesundheit tun: Wir stellen Ihnen acht Gewürze vor, die Sie unbedingt in Ihrer Küche verwenden sollten - und erklären Ihnen die Vorteile.
 
Viele Gewürze verfügen über eine heilende Wirkung und haben einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit.
Viele Gewürze verfügen über eine heilende Wirkung und haben einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Wir stellen Ihnen 8 davon vor. Foto: Andra Ion/Unsplash.com.

Manche Lebensmittel sind echte Wunderwaffen für unsere Gesundheit, so auch diese acht  gesunden Gewürze, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Sie wirken gegen Stress, helfen bei Krämpfen, Verspannungen, Infekten und vielem mehr und gehören definitiv in jede Küche! Dazu raten die Asklepios-Kliniken:

  • Achten Sie auf Gewürze in Bio-Qualität*
  • Richtig lagern: am besten dunkel und trocken, nicht über dem Herd oder im Kühlschrank.
  • Ungemahlene Gewürze* behalten länger ihr Aroma - mahlen Sie die Gewürze besser direkt dann, wenn Sie sie benötigen. 

Gesundheit: Diese 8 Gewürze sollten Sie in der Küche verwenden

Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, muss schon bei der Ernährung anfangen. Am besten beim kleinsten Teil, den Gewürzen. Wir verraten Ihnen 8 gesunde Gewürze, die echte Wunderwaffen sind und die Sie unbedingt beim Kochen verwenden sollten. 

#1 Zimt: Von antibakteriell bis stimmungsaufhellend

Zimt findet in der nahenden Adventszeit wieder Verwendung in vielerlei Weihnachtsgebäck und ist im wahrsten Sinne in aller Munde - das würzig-süße Aroma ist einfach zu köstlich und ist in Form von Pulver oder Stangen erhältlich. Unterscheiden lässt sich Zimt in den süßeren Ceylon-Zimt, der in Sri Lanka angebaut wird und den würzigeren Cassia-Zimt, der unter anderem in China, Indonesien und Vietnam angebaut wird. Gesünder ist der Ceylon-Zimt*, da er weniger Cumarin enthält, welches in hohen Dosen gesundheitsschädlich wirkt.

Doch nun zu den gesundheitsfördernden Eigenschaften von Zimt: Das Gewürz ist unter anderem imstande, Krämpfe zu lösen, die Durchblutung zu fördern und wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus. Außerdem wirkt der Zimt antibakteriell, wofür der enthaltene Stoff Eugenol verantwortlich ist. Aus diesem Grund kommt Zimt auch in der Zahnpflege, beispielsweise als Mundspülung*, zum Einsatz. Doch das Wunder-Gewürz kann noch mehr: Zimt stimuliert den Appetit und auch den Darm - so werden unter anderem Verdauungsprobleme gemindert. Der Geruch von Zimt soll sich des Weiteren anregend auf das Gehirn und Denkvorgänge auswirken. 

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#2 Anis: Fördert die Verdauung

Anis ist hierzulande in der Weihnachtsküche nicht wegzudenken - doch das Gewürz bietet auch für unsere Gesundheit viele Vorteile, erklärt das Institut für Gesundheitsprävention. Das Wunder-Gewürz schmeckt süßlich, aber dennoch würzig und lässt sich sowohl in Süßspeisen wie auch in herzhaften Gerichten verarbeiten. Gesunde Inhaltsstoffe, die in Anis stecken, sind unter anderem Anethol, Anissäure oder Eugenol. 

Wer unter Verdauungsbeschwerden und Blähungen leidet, kann getrost zu einem Anis-Tee greifen - dieser ist oft in Kombination mit Fenchel und Kümmel zu bekommen, die ähnlich wirken. Doch auch äußerlich angewendet ist Anis zu empfehlen: In Form eines Massage-Öls kann das Gewürz Verspannungen lindern und die Durchblutung fördern. Bei einem Infekt mit Husten und Halsschmerzen wirkt Anis schleimlösend und antibakteriell und kann ebenso bei einer Entzündung der Ohren eingesetzt werden. 

#3 Nelken helfen bei Entzündungen 

Auch Nelken sollten Sie unbedingt in Ihre gesunde Küche integrieren, raten die Asklepios-Kliniken. Sie werden oft in Weihnachts-Gerichten verarbeitet und auch bei Gerichten, die schwer verdaulich sind. Ursprünglich stammen sie von den indonesischen Inseln Molukken und werden heute im tropischen Klima, meist in Meer-Nähe, angebaut. Sie haben nichts mit den gleichnamigen Blumen gemein und wachsen als Blütenknospen am Gewürznelken-Baum. 

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Gewürznelken hängt vor allem mit dem ätherischen Öl Eugenol zusammen, das auch in Zimt zu finden ist. Nelken haben eine leicht betäubende Wirkung und schützen unsere Gesundheit mithilfe der enthaltenen Antioxidantien. Auch bei Entzündungen wirken Gewürznelken wahre Wunder: So können sie unter anderem bei einer Blasenentzündung eingesetzt werden. Auch bei Akne oder bei einem Parasiten-Befall können die Nelken Abhilfe schaffen. Zudem wirken sie präventiv gegen Blähungen und Völlegefühl. 

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#4 Muskatnuss: Gut für die Verdauung und für die Nerven

Muskat eignet sich besonders gut für herzhafte Gerichte und für Gemüse-Gerichte. Es gibt einige Gesundheitsvorteile die für Muskat sprechen, wie etwa die positive Wirkung auf unser Gemüt und unsere Nerven. Laut Eatsmarter wirken sich die im Muskat enthaltenen Stoffe Safrol, Elimicin und Myristicin  beruhigend auf unsere Psyche aus und sorgen für innere Ruhe und einen guten Umgang mit Stress. Außerdem tut die Wunder-Nuss auch unserem Bauch etwas Gutes: Die ätherischen Öle alpha-Pinen und beta-Pinen, die im Muskat stecken, helfen sowohl bei Magenkrämpfen und Blähungen, wie auch bei Durchfall

Nicht zuletzt soll das Gewürz sogar für einen ruhigen Schlaf sorgen. In der ayurvedischen Medizin aus Indien gilt Muskat in Kombination mit warmer Milch als hilfreich für einen ruhigen, tiefen Schlaf. Dennoch ist Muskat mit Vorsicht zu genießen: Ab einer Dosis von vier Gramm treten erste Vergiftungssymptome wie Übelkeit, Schwindel und Verwirrtheit auf. Wird noch mehr der wertvollen Nuss verzehrt, treten Rauschzustände, Herzprobleme oder auch Ohnmacht ein. Diese gefährliche Dosis wird jedoch durch einen normalen Verzehr nicht erreicht. 

#5 Kurkuma hilft hilft bei vielerlei Beschwerden

Diese Knolle findet vor allem in der asiatischen Küche Verwendung: Kurkuma. Dieses Gewürz lässt sich den Ingwergewächsen zuordnen, schmeckt allerdings nicht so scharf wie Ingwer. Unter anderem wird Kurkuma* auch als Gelbwurz bezeichnet - asiatische und indische Gerichte bekommen durch das Würzen mit Kurkuma die typische goldgelbe Farbe. In der indischen Ayurveda findet Kurkuma zahlreich Verwendung.

Gesundheitsfördernd wirken sich in erster Linie die enthaltenen ätherischen Öle und das Polyphenol Curcumin aus. Diese haben eine antibakterielle und antioxidative Wirkung: Es existieren Studien, die die Effekte von Curcuma mit der Wirkung von Arzneimitteln wie Aspirin oder Ibuprofen gleichsetzen. Doch Kurkuma kann noch mehr: Das enthaltene Curcumin soll außerdem krebshemmend wirken und eine positive Wirkung auf das Gehirn haben. Dadurch kann Kurkuma beispielsweise bei der Behandlung von Alzheimer eingesetzt werden.  Zudem kann Magen- und Verdauungsbeschwerden sowie Herzerkrankungen entgegen gewirkt werden - ein echtes Wunder-Gewürz eben!

#6 Gestresst? Probieren Sie Safran

Safran ist auch für die Gesundheit kostbar: Das exklusive Gewürz gibt dem Essen eine goldgelbe Farbe und trumpft mit allerlei Gesundheitsvorteilen auf. Die roten Fäden werden laut Zentrum der Gesundheit aus einer Krokus-Blume (Crocus sativus) extrahiert, welche aus dem Mittelmeerraum und aus dem Nahen Osten stammt. Safran kann sowohl in ganzen Fäden, als auch gemahlen als Pulver gekauft werden. Unter anderem ist Safran dafür bekannt, die Potenz zu steigern: Studien belegen, dass die Einnahme von Safran in einigen Fällen Erektionsstörungen beheben kann. Zudem wird dem Wunder-Gewürz nachgesagt, Abhilfe beim prämenstruellen Syndrom zu schaffen - körperliche Beschwerden, die kurz vor der Menstruation auftreten. 

Doch Safran tut noch mehr für unsere Gesundheit: Wer abnehmen möchte, kann getrost auf das rote Gewürz setzen, denn es zügelt den Appetit, sorgt für ein frühes Sättigungsgefühl und sorgt so für Gewichtsverlust. Des Weiteren ist Safran gut für den Magen und den Darm: Er fördert die Verdauung und lindert Blähungen und Völlegefühl. Außerdem erfreut sich unsere Leber an den gesunden Bitterstoffen, die im Safran enthalten sind. Auch wer unter leichten Depressionen leidet, sollte sich einmal mit Safran beschäftigen, denn er gilt als natürliches Antidepressivum

#7 Kardamom hilft bei der Verdauung

Auch der Kardamom gehört zu den Ingwergewächsen. Neben Safran und Vanille zählt er außerdem zu den teuersten Gewürzen weltweit. Auch zu unserer Gesundheit kann der Kardamom einiges beitragen: Die im Gewürz enthaltenen ätherischen Öle wirken sich in erster Linie positiv auf unser Verdauungssystem aus und schaffen Abhilfe bei Blähungen und Verdauungsproblemen.

Auch wer unter Magenkrämpfen leidet, kann durch den Verzehr von Kardamom Linderung erlangen. Am besten eignet sich hier ein Tee, der aus zerstoßenem Kardamom zubereitet wird. Und selbst bei Mundgeruch empfiehlt sich dieses Wunder-Gewürz - um den Geruch loszuwerden soll auf dem Kardamom herumgekaut werden. 

#8 Ingwer wirkt antibakteriell und fördert die Durchblutung

Auch die Ingwer-Knolle erfreut sich mit ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften immer größer werdender Beliebtheit. Ingwer wird zu der Familie der Gewürzlilien gezählt und hat seinen Ursprung in den Regenwäldern Ostasiens. Als ganze Knolle beim Kochen wird vor allem junger Ingwer verwendet, der weniger scharf ist als ältere Ingwer-Wurzeln - diese werden in erster Linie zu Pulver gemahlen und so als Gewürz verwendet. Tipp: Je größer die Ingwer-Knolle ist, desto schärfer ist sie. Ingwer trumpft mit allerlei gesundheitsfördernder Eigenschaften auf: er verfügt über insgesamt 500 gesunde Inhaltsstoffe, beispielsweise ätherische Öle, sogenannte Gingerole.

Auch die enthaltenen Scharfstoffe, die Shogaolen, Vitamin C, B-Vitamine und Mineralien wie Eisen, Magnesium und Kalium fördern die Gesundheit. Die enthaltenen Scharfstoffe regen die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Leiden Sie unter einer Erkältung oder einem Infekt, kommt Ihnen die antibakterielle Wirkung des Ingwers zugute: Entzündungen werden gehemmt und Krankheitserreger abgetötet. Ähnlich wie Kurkuma wird auch dem Ingwer eine schmerzstillende Wirkung nachgesagt, weshalb er auch bei der Behandlung von Rheuma eingesetzt werden kann. Darüber hinaus kann die Wunder-Knolle auch bei Übelkeit und Verdauungsproblemen angewendet werden.

Fazit: Mit diesen 8 Gewürzen fördern Sie Ihre Gesundheit

Eine gute Ernährung ist essenziell für die Gesundheit: Schon mit der Verwendung der richtigen Gewürze tun Sie viel dafür. Die von uns vorgestellten acht gesunden Gewürze sollten Sie definitiv in Ihren Speiseplan einbauen, wenn Sie das nicht schon längst getan haben. Sie verfügen über zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie etwa die Krampf- und Schleimlösung, Schmerzlinderung, die Stimmungsaufhellung bei leichten Depressionen und viele mehr. 

 

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