Probleme mit dem Darm? Diese Lebensmittel können helfen. Der Darm ist ein gewundener Muskelschlauch, der durch unseren halben Körper reicht. Seine Hauptaufgabe ist es, unsere aufgenommene Nahrung zu verdauen. Außerdem werden dort verschiedene Hormone produziert. Doch auch für unser Immunsystem spielt der Darm eine sehr wichtige Rolle. Er wehrt Krankheitserreger ab und reguliert die Aufnahme und Abgabe von Wasser. 

Doch wenn der Darm nicht so funktionieren kann, wie er möchte, können unschöne Symptome wie Blähungen, Krämpfe oder Übelkeit auftreten. Ursachen hierfür können ganz unterschiedlich sein. Sehr häufiger Auslöser solcher Beschwerden können unter anderem Lebensmittel-Unverträglichkeiten, falsches Essverhalten aber auch Stress sein. Salmonellen, Noroviren, Schimmelpilze: Welche Keime in Lebensmitteln lauern - und wie Sie sich schützen.

Ernährungsregeln für den Darm: Beim Essen Zeit lassen und es genießen

Der Darm braucht Zeit, um Mahlzeiten zu verdauen. Hierbei können Sie ihn schon während der Nahrungsaufnahme unterstützen, indem Sie in Ruhe essen und die Mahlzeiten genießen. Vormittags funktioniert der Darm besonders gut und freut sich über wertvolle Vitamine, Eiweiß und Ballaststoffe, welche er in dieser Zeit am besten verwerten kann. Nutzen Sie dieses Wissen aus und beginnen Sie Ihren Tag mit einem guten Frühstück. Aber auch das Mittagessen ist nicht zu unterschätzen. Denn auch, wenn viele Arbeitnehmer erst abends die Hauptmahlzeit zu sich nehmen, kann der Darm mittags viel besser verdauen.

Für Naschkatzen gibt es noch einen besonderen Tipp: Naschen Sie am besten direkt nach dem Mittagessen und fordern Sie Ihren Darm nicht in seinen Ruhepausen für ein paar Gummibärchen heraus. Außerdem unterstützt man den Körper grundsätzlich immer, indem man viel Wasser zu sich nimmt.

Bei Beschwerden: Diese Lebensmittel unterstützen die Darmflora

  • Sauerteig

Sauerteig enthält ein Bakterium namens "Lactobacillus reuteri", welches eine Vielzahl von Gesundheitswissenschaften beinhaltetet, so der Arzt und Bestsellerautor William Li  in seinem Buch "Richtig Essen, länger Leben". Brot aus Sauerteig kann somit helfen schädliche Bakterien im Darm zu bekämpfen, diese zu hemmen oder abzutöten.  Außerdem soll es zum Beispiel gegen Salmonelleninfektionen helfen, und das Risiko von Magengeschwüren dämmen.

  • Dunkle Schokolade

Sie ist bereits bekannt dafür, einen hohen Magnesiumanteil zu besitzen. Somit ist sie gut für Nerven und Muskeln. Sie hilft bei Stress und schmeckt obendrein auch noch super. Selbst Eisen und Zink sind im Kakao vorhanden. Doch auch die Verdauung profitiert von der Nascherei, denn in Maßen wirkt sie entzündungshemmend und kurbelt den Stoffwechsel an.

  • Kohl

Viele Kohlarten sind zwar nicht immer beliebt, beeinflussen die Darmflora aber sehr positiv. Sie verringern schlechte oder giftstoffproduzierende Darmbakterien. Dabei ist es ganz egal, welche Kohlart gegessen wird - von Brokkoli über Rucola bis hin zu Pak Choi.

  • Säfte

Säfte sind bereits dafür bekannt, dem Darm in die Karten zu spielen. Hier bieten sich Cranberrysäfte, Granatapfelsäfte oder Traubensäfte an, um die Darmwand zu stabilisieren und zu verbessern.

  • Walnüsse

Die Nüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren und wirken auf die Innenwände unserer Blutgefäße entzündungshemmend.  Sie können außerdem sogenannte Clostridium-Bakterien hemmen.

  • Kiwis

Sie helfen ebenfalls beim Verdauungsprozess aus und wirken antibakteriell.

Hausmittel für eine natürliche Darmreinigung

Man kann seinen Darmflora allerdings auch anders stärken. Beispielsweise, indem man von null anfängt. Hierzu reinigt man den Darm beispielsweise mit Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie oder Ähnlichem. 

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Diese Produkte wirken abführend und die Aufnahme sollte am besten in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Eine solche "Entgiftungskur" kann eine Chance sein, die eigene Ernährung von Grund auf zu ändern oder den Darm auf eine gewisse Basis zurückzubringen. 

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