Keine Energydrinks mehr für Kinder: Der Koffein- und Zuckergehalt von Energydrinks ist immens. Die Getränke können Symptome wie Unruhe, Nierenversagen, Herzrhythmusstörungen sowie Krampfanfälle auslösen. Dennoch trinken viele Jugendlichen in der Europäischen Union die zuckerhaltigen Energydrinks. Zwei Drittel der jungen Menschen trinken dies sogar regelmäßig. Dies berichtet die Vereinigung "Foodwatch".


Aldi und Lidl mit Vorstoß

Deshalb unternehmen "Aldi" und "Lidl" nun einen Vorstoß in den Niederlanden. Die Supermarktketten wollen die Energydrinks nicht mehr an Jugendliche und Kinder verkaufen. "Aldi" teilte mit, dass ab dem 01. Oktober 2018 Kinder unter 14 Jahren die umstrittenen Drinks nicht mehr erwerben können. Jedenfalls in den Niederlanden. In Lettland und Litauen gilt eine solche Regelung bereits.



Eine Sprecherin von "Lidl" erklärte: "Das ist erst ein erster Schritt". Man denke sogar darüber nach, das Mindestalter zu erhöhen.


Wie sieht es in Deutschland aus?

Die Veränderung betrifft allerdings nicht "Aldi" und "Lidl" in Deutschland. Die Unternehmen wollen sich weiterhin auf Hinweise auf der Verpackung beschränken. Dabei wird auf den hohen Koffeingehalt hingewiesen. Insgesamt hinken die Deutschen beim Thema Kinder- und Jugendschutz weit hinterher, laut Foodwatch.
red/tu