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Köln
Meningokokken

Eltern aufgepasst: Sieht aus wie eine einfache Grippe, ist aber deutlich schlimmer

Auch Kinder leiden in dieser Jahreszeit häufig an einer Grippe. Doch aufgepasst, denn hinter den normalen Symptomen kann sich eine gefährliche Infektion verstecken: Meningokokken. Wie erkennt man die Krankheit frühzeitig?
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Gerade Kinder und Jugendliche sind von einer Meningokokken-Infektion betroffen. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn sie kann schnell mit einer Grippe verwechselt werden. Symbolfoto: semevent/pixabay
Gerade Kinder und Jugendliche sind von einer Meningokokken-Infektion betroffen. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn sie kann schnell mit einer Grippe verwechselt werden. Symbolfoto: semevent/pixabay

Kopfschmerzen, Fieber und Schüttelfrost plagen zu dieser Jahreszeit besonders viele. Auch Kinder sind davon nicht ausgenommen. Eltern sollten hier jedoch besonders aufmerksam sein, denn hinter den Symptomen kann sich auch eine Meningokokken-Infektion verbergen.

Die Krankheit kann zu einer Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung führen, die nicht gleich zu erkennen ist. Dabei ist die Infektion leicht mit einer normalen Grippe zu verwechseln.

Welche Anzeichen weisen auf Meningokokken hin?

 

 

Häufig kommt noch ein roter oder purpurner Ausschlag dazu, der Blutergüssen ähnelt. Mediziner raten bei einem solchen Fall zum "Glastest": Anders als reguläre Blutergüsse verblassen die durch eine Meningokokken-Infektion verursachten Flecken nicht, wenn man ein Trinkglas oder einen -becher dagegen drückt.

 

Verblasst der Fleck nicht, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine Infektion durch Meningokokken. Bei diesem und weiteren Anzeichen, wie Lichtempfindlichkeit, Verwirrtheit oder ein steifer Nacken, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Gerade Kinder und Jugendliche sind von Meningokokken betroffen

 

 

Gerade Babys und Kleinkinder im ersten und zweiten Lebensjahr und Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren sind besonders von der Krankheit betroffen. Zwar tritt sie nicht allzu häufig auf, kann aber zu schweren Folgen führen.

Zudem gehört die Impfung gegen Meningokokken seit 2006 zum Standard-Programm in Deutschland. Doch auch diese kann nur vor einem Teil der Bakterien schützen.

 

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