Berlin
Körperpflege

Kalt- und Warmduscher aufgepasst: Das ist besser für den Körper!

Manch einer singt, ein anderer hört dabei gerne laut Musik: Wenn es ums Duschen geht, hat jeder so seine eigene Art. Doch was ist eigentlich am gesündesten, wenn es um die Uhrzeit und die Temperatur geht? InFranken klärt auf, wie Sie das Beste für Ihren Körper aus der Dusche herausholen.
 

Kalt oder doch lieber warm? Jeder hat, wenn es ums Duschen geht, so seine ganz eigenen Vorlieben. Doch was ist eigentlich gesünder? Und ist es besser sich morgens oder abends zu Duschen? Für den menschlichen Kreislauf, die Muskeln und die Haut macht es nämlich einen entscheidenden Unterschied, wie t-online.de berichtet.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass morgens oder abends Duschen für den Körper immer ganz eigene Vorteile bringt. Die meisten sehen das tägliche Duschen als entspannendes Programm an, bei dem man sich Zeit für sich selbst nehmen kann. Nähere Informationen, wie gesund das tägliche Duschen ist finden Sie in diesem Artikel. Das lange und besonders heiße Duschen senkt den Blutdruck und entspannt die Muskeln. Kältere Duschen hingegen regen die Blutzirkulation an und beleben Körper und Geist.

Abendliches Duschen gegen trockene Haut

Wer unter trockener Haut leidet, sollte die Dusche am Abend ebenfalls vorziehen. Da nachts keine enge Kleidung auf der Haut liegt, kann sich der Schutzmantel der Haut leichter regenerieren und die verwendete Körperpflege hat genügend Zeit, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das macht das Rasieren vor dem zu Bett gehen unter anderem ebenfalls zum idealen Zeitpunkt. Rötungen an Beinen, Achseln, Intimzone oder Bart sind bis zum Morgen wieder abgeklungen. Um die Haut nicht weiter zu strapazieren, stellt man den Wasserhahn am besten nicht auf die heißeste Stufe, sondern auf lauwarm.

In manchen Fällen kann sogar auf Duschgel verzichtet werden. Der Direktor des Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) sagt dazu: "Wer nur verschwitzt, aber nicht verschmutzt ist, kommt gegebenenfalls auch ohne Reinigungshilfen aus. Die erwünschte Erfrischung bringt das Duschen ohnehin mit sich und das Wasser hat einen Abspüleffekt." Er macht klar, krank macht das Duschen ohne Duschgel sicher nicht.

Wer trotzdem gerne mit Schaum unter der Dusche steht, sollte darauf achten, zu milden Produkten zu greifen. Die Haut kann ihre natürliche Funktion schließlich viel besser nutzen je weniger aggressive oder reizende Wirkstoffe auf den Körper einwirken.

Der richtige Kickstart in den Tag!

Wer morgens schwer in Gang kommt, duscht am besten morgens und dazu auch noch bei etwas kühlerer Wassertemperatur. Das regt die Blutzirkulation an und bringt so die nötige Energie für den Tag. Zudem ist der, der nachts sehr schwitzt, mit der morgendlichen Dusche besser dran. So muss man keine Angst vor Gerüchen haben und spült den Schweiß einfach ab. Wer unter schnell fettenden Haaren leidet, sollte auch eher zur morgendlichen Dusche tendieren. Nächtliche Talg- und Fettablagerungen werden abgespült und die Haare wirken nicht strähnig oder platt gelegen.

Ein zusätzlicher Tipp für die Dusche am Abend: Ein gedimmtes Licht und Kerzenschein verwandeln das Bad nicht nur in eine Wohlfühloase, sondern helfen zudem bei der Ausschüttung des Schlafhormon Melatonin. Morgenmuffel haben mit der abendlichen Dusche natürlich ebenfalls einen Vorteil. Denn wer morgens nicht duschen muss, kann länger liegen bleiben.

Vorschaubild: © Olichel / Pixabay