• Ab dann gilt das Haar als dünn
  • Mögliche Ursachen
  • Tipps: Ernährung und Lebensstil
  • Pflege von dünnen Haaren
  • Fazit

Dünnes Haar ist keine Seltenheit: Viele leiden unter ihrem dünner werdenden Haar, ohne die Ursache dahinter genau zu kennen. Diese solltest du aber kennen, um die Haare wieder aktiv stärken zu können.

Mögliche Ursachen von dünnem Haar

Volle, dicke Haare werden von vielen als Ideal angesehen. Als dünnes Haar wird jenes bezeichnet, das die durchschnittliche Dicke von etwa 0,06 bis 0,08 Millimetern unterschreitet. Es hat weniger Substanz und erscheint uns deshalb als dünn. Dickes Haar überschreitet im Gegensatz dazu diesen Wert und ist bis zu 0,1 Millimeter dick.

Viele leiden an dünnem Haar, ohne die Ursache dafür zu kennen. Feines Haar kann einerseits eine Folge von Haarausfall sein. Studien zufolge ist dünner werdendes und ausfallendes Haar keine Seltenheit: Im Laufe ihres Lebens leiden 70 % der Männer und 40 % der Frauen in Europa darunter. Dieser wird beispielsweise bedingt durch einen Nährstoffmangel, einen ungesunden Lebensstil oder hormonelle Veränderungen. Wichtig ist, dass du bei Haarausfall einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchst, um bei einer möglichen körperlichen Ursache aufgeklärt zu werden. Im Anschluss an die Diagnose kann dich dein Arzt oder deine Ärztin auch über die passende Behandlung informieren. Liegt hier ein Nährstoffmangel zugrunde, reicht zur Haarstärkung bereits eine Umstellung der Ernährung auf haarstärkende Lebensmittel. Vermutest du den Grund hinter deinem Lebensstil, solltest du versuchen, Stress zu meiden, dir Entspannungszeit zu nehmen und dich regelmäßig sportlich zu betätigen. Schon diese einfachen Änderungen im Alltag helfen dabei, dem Haarausfall entgegenzuwirken.

Steckt kein Haarausfall hinter deinem feinen Haar, könnten chemische oder mechanische Faktoren die Ursache sein. Beispielsweise beeinträchtigt die Verwendung eines falschen Kammes, die häufige Verwendung von Styling-Geräten wie zum Beispiel Glätteisen oder häufiges Färben die Dicke deines Haares. Andererseits kannst du auch von Natur aus dünnes Haar haben. Viele haben von Geburt an sehr feines Haar; dies ist in dem Fall genetisch bedingt. Eine Studie zeigt, dass bei Männern der Haarausfall in etwa 79 % auf vererbte Gene zurückzuführen ist. Die möglichen Ursachen gelten für Männer und Frauen gleichermaßen.

Tipps für dein dünnes Haar

Möchtest du dein Haar aktiv stärken, kannst du dies etwa über die Ernährung tun. Du solltest darauf achten, dass in deinem Speiseplan Lebensmittel, die Vitamin A, Vitamin B2, Silizium, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Selen, Biotin und Zink enthalten, einzubauen. Es eignen sich Produkte wie Milch, Eier, Nüsse, Haferflocken, Fleisch, Kohlgemüse oder Fisch. Zudem können in puncto Lebensstil schon kleine Veränderungen die allgemeine Gesundheit und somit auch die deiner Haare verbessern. Versuche, ausreichend zu schlafen und dir trotz eines stressigen Alltags Entspannungspausen zu nehmen. Yoga, Meditation oder Spaziergänge in der Natur können dir helfen, deine Entspannung zu genießen.

Bei der Pflege deiner Haare empfiehlt sich das Motto: "Weniger ist mehr". Dünnes Haar benötigt nur eine leichte und natürliche Pflege; die Nährstoffe, die die Haare stärken, können nicht durch Pflegeprodukte von außen hinzugefügt werden. Um dein Haar griffiger zu machen, könntest du auf ein natürliches Haarpuder zurückgreifen.

Feines Haar kann mithilfe des richtigen Haarschnittes dicker wirken. Stylst du beispielsweise einen Bob-Schnitt mit einer Rundbürste hoch, wirkt dein Haar voluminöser. Stufenschnitte solltest du bei dünnem Haar eher vermeiden, da diese das Haar optisch stärker ausdünnen.

Fazit

Zusammengefasst ist es zunächst also wichtig, dass du herausfindest, weshalb dein Haar dünn ist. Liegt keine genetische Ursache zugrunde, kannst du dein Haar aktiv durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie einen gesunden Lebensstil stärken. Vermutest du eine Krankheit hinter deinem Haarausfall und dem dünnen Haar, solltest du nicht zögern, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.