Mehr Nacktheit macht glücklicher: Das hat eine Studie des "Journal of Happiness" herausgefunden. Tagsüber ist das freilich schwer umsetzbar. Um gesellschaftlich nicht unmöglich zu werden, könnte man  aber zum Beispiel nachts anfangen und die Schlafbekleidung weglassen. Das hat noch weitere positive Effekte - es ist zum Beispiel schlicht gesund. Diese Gründe sprechen für das nackte Schlafen:

Nackt schlafen ist gesund - nackt schläft man besser

Die Körpertemperatur sinkt, wenn man schläft. Das nennt man die "circadiane Rhythmik". Ist die Temperatur aber weiterhin so hoch wie im Wachzustand, wird der natürliche Schlafrhythmus gestört und es kann zu Schlafstörungen kommen. Ein warmer Pyjama oder ein wärmendes Nachthemd können also gesunden Schlaf stören.

Aber: Hände und Füße sollten trotzdem nicht auskühlen. Ansonsten ziehen sich die Blutgefäße zusammen und der Körper verliert erst recht keine Temperatur. Außerdem ist das alles andere als bequem.
 

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Wer nackt schläft, verbrennt mehr Kalorien

Mehrere Studien belegen, dass Menschen, die sich im Schlaf unwohl fühlen, weniger abnehmen als ruhig und entspannt schlafende Menschen, denn wer sich unwohl fühlt, produziert das Stress-Hormon Cortisol, welches für Bauchfett sorgen kann.

 

Nacktschläfer haben glücklichere Beziehungen

Laut der britischen Zeitung "The Independent" gaben in einer Studie 57 Prozent der befragten Nacktschläfer an, extrem glücklich in ihrer Beziehung zu sein. Eine mögliche Erklärung: Wenn beide Partner nackt schlafen, haben sie häufiger Hautkontakt. Dadurch wird mehr vom Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet. Das bindet Paare aneinander und macht sie glücklicher.

 

 

 

Weniger Kleidung in der Nacht kann hygienischer sein

Des Nachts nackt im Bett liegen kann auch gut für intime Körperstellen sein. Wer warme Nachtkleidung wie Pyjamas trägt, schwitzt unter Umständen. Warm und feucht - die perfekte Umgebung für Bakterien und Pilze. Gerade Scheidenpilze können so gut gedeihen - kühle Luft an intimen Körperstellen hingegen wirkt hier entgegen.

 

Nacktschlafen verhilft zu schöner Haut

Bei kühlen Temperaturen ist auch die Zellproduktion aktiver, bedingt durch das Hormon Melatonin, das für die Regeneration der Hautzellen wichtig ist. Dadurch werden die Zellen schneller "renoviert" - die Haut wirkt schöner und gesünder.

 

 

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