Der Frühling erwacht, die Temperaturen steigen. Normalerweise stehen nun die ersten Open-Air-Konzerte in den Startlöchern. Normalerweise. Das öffentliche Leben steht aufgrund der Corona-Krise still. Besonders der Kulturbereich leidet, denn die meisten Menschen bleiben daheim.

Abends sitzen die Menschen – gezwungenermaßen – zuhause auf dem Sofa, statt im Club neben dem DJ-Pult zu tanzen. Und das trifft auch Musiker und Künstler*innen. Ihnen entgehen durch Konzertabsagen viele Einnahmen, für viele kleinere Künstler bricht die Lebensgrundlage weg.

Es ist aber gar nicht so schwer, Musiker in Zeiten von Corona-Ausgangsbeschränkungen zu unterstützen. Wir zeigen Ihnen einige Möglichkeiten.

1.   Merchandise kaufen

Das geht einfach über die Webseite der Künstler*innen. Bei vielen Indie-Künstlern fließen die Einnahmen ohne große Umwege direkt in die Band-Taschen und sind neben den Konzerten oft Haupteinnahmequelle. Also T-Shirt, Poster, Mütze und Vinyl in den Warenkorb und ab dafür.

2.   Musik kaufen und streamen

Ganz klassisch: Alben und Songs kaufen hilft immer. Das muss natürlich nicht immer bei großen Plattformen passieren. Auch beim lokalen Einzelhandel bestellen und liefern lassen funktioniert bereits vielerorts. Oder direkt bei den Künstlern kaufen. Streaming geht auch, aber hier liegen die Einnahmen pro Stream im Micro-Cent-Bereich.

3.   Konzerttickets behalten

Behalten Sie zunächst Ihr bereits gekauftes Konzertticket, statt eine Rückerstattung zu fordern. Vielleicht behält ja das ein oder andere Ticket die Gültigkeit für einen Nachholtermin.

4.   Spenden im Livestream

Zahlreiche Musiker streamen derzeit aus den eigenen vier Wänden. Sogenannte Wohnzimmer-Konzerte erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier besteht dann auch die Möglichkeit zu spenden. Es gibt einige Plattformen dafür, etwa sofaconcerts.org.

5.   Liken & teilen

Primär ist ein "Like" keine Bezahlung, aber die Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken tut den Künstler*innen auch gut. Nach und nach finden sich so vielleicht neue Fans, und das bringt später Geld.

Kollektiv zu feiern ist bis auf weiteres nicht möglich, aber die Livestreams der Künstlerinnen eignen sich gut als virtuelle Verabredungsorte.  Kopfhörer auf und schon mal darauf freuen, wenn der ganze Spuk vorbei ist.

Tipp: Alle Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus in Franken, Deutschland und der Welt finden Sie in unserem ständig aktualisierten Newsticker.