Frühere Impfungen für Grundschullehrer und Kita-Personal kommen: Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), hat sich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beraten: Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas sollen sich früher impfen lassen können als ursprünglich geplant. 

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur sollten diese von der dritten in die zweite Gruppe der Impfreihenfolge vorgezogen werden, soweit nötiger Impfstoff in den Ländern vorhanden sei.

Corona-Impfung: Öffnung von Kitas und Grundschulen

Spahn hat dazu einen Entwurf für eine Änderung der Impfverordnung in die Abstimmung gegeben, die voraussichtlich an diesem Mittwoch (24.02.) in Kraft treten soll. Die höhere Priorisierung solle eine zügige und sichere Umsetzung von Öffnungsstrategien der Länder bei Kitas und Grundschulen ermöglichen. Denn dabei werde es zu vielen, oft auch engen Kontakten kommen, zumal sich bei kleineren Kindern nicht alle Schutzmaßnahmen gut umsetzen ließen. 

"Wir müssen Berufsgruppen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko schützen", sagte Holetschek.

Spahn und mehrere Länder hatten sich schon für ein Vorziehen in der Reihenfolge der Impfungen ausgesprochen, die gerade in der ersten Prioritätsgruppe laufen. Kanzlerin Angela Merken (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten zuvor um eine Prüfung gebeten. 

Buchtipp: Der Corona-Selbsthilfe-Ratgeber: Der vernünftige Mittelweg zwischen Verharmlosung und Panikmache

Von den Gesundheitsministern wurde noch ergänzt, auch Förderschulen einzubeziehen. Die Bundesländer hätten sich ohne Gegenstimmen für diese neue Regelung ausgesprochen, erläuterte Holetschek. 

Auch interessant: Neuer Corona-Impfstoff: Das macht das Vakzin von Johnson & Johnson besonders.

 

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.