Seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 suchen Wissenschaftler*innen nach dem besten Mittel, das Virus effektiv und nachhaltig zu bekämpfen. Mit der schnellen Entwicklung der Corona-Impfstoffe wurde bereits ein großer Schritt in diese Richtung getan. Bereits im Januar 2022 führten Schweizer Wissenschaftler*innen eine Studie durch, in der die Wirkung eines Impfpflasters gegen die Infektion getestet wurde. 

Jetzt scheint australischen Forschenden der Universität Queensland der Durchbruch gelungen zu sein: Die Wissenschaftler*innen haben Studienergebnisse veröffentlicht, die belegen sollen, dass eine Impfung durch ein Pflaster elfmal wirksamer sein könnte, als durch die herkömmliche Spritze.

Impfpflaster gegen Corona: So soll die medizinische Entdeckung wirken

Das Pflaster wird laut Forschenden auf der Haut angebracht, damit der enthaltene Wirkstoff direkt in die Hautschichten eindringen kann, denn diese sind besonders reich an Immunzellen. Deshalb sei das Pflaster wirksamer als eine Spritze, betont Christopher McMillan von der Universität Queensland

"Wir haben festgestellt, dass die Impfung über ein Pflaster etwa elfmal wirksamer bei der Bekämpfung der Omikron-Variante war als mit dem gleichen Impfstoff, der über eine Nadel verabreicht wurde", erklärt der Forscher, der einer der leitenden Wissenschaftler der Studie ist, im Wissenschaftsmagazin Sciencedaily.

Der Forscher geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die derzeit verfügbaren Corona-Impfstoffe an Wirksamkeit verlieren, je weiter die Pandemie fortschreitet. Grund dafür sind laut McMillan die vielen Mutationen des Virus. Vor allem die Omikron-Variante habe diese Vermutung bestätigt. 

Impfpflaster: Elfmal wirksamer - und einfacher zu verabreichen?

Die Impfmethode via Pflaster mit dem Wirkstoff "Hexapro" sei aber nicht nur wirksamer gegen neue Corona-Varianten, sondern auch wesentlich einfacher zu verabreichen - schließlich wäre mit der neuen Impfmethode kein Piks mehr nötig. 

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Im nächsten Schritt wolle man nun mehr Impfpflaster fertigen, um eine groß angelegte Studie vorzubereiten.

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