• Kann man immun gegen Corona werden?
  • Virologe Stöhr erklärt, was hat die Anzahl deiner Infektionen damit zu tun hat
  • Mit wie vielen Antikörpern bist du vollständig vor einer Infektion geschützt?

Genesen und geboostert, zweimal geimpft, aber dafür doppelt genesen, dreimal gepikst oder doch lieber noch eine vierte Impfung – welche Kombination schützt nun am besten vor dem Coronavirus? Selbst nach drei Impfungen kann eine Infektion noch vorkommen. Der Booster schützt zwar vor einem schweren Krankheitsverlauf, nicht aber generell vor einer Ansteckung. Virologe Klaus Stöhr erklärt, ab wann der optimale Immunschutz einsetzt. Um die Dauer des Genesenenstatus' gab es bereits viele Diskussionen: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat schon mehrere Anpassungen vorgenommen. Seit dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes haben sich die Regeln nochmals geändert.

Immun gegen das Coronavirus? Antikörper schützen vor Infektion

Wie stark das Immunsystem gegen eine Ansteckung oder Reinfektion gerüstet ist, hängt von den vorhandenen Antikörpern ab. Diese baut der Körper bei einer Infektion mit dem Coronavirus auf. Aber bedeuten mehr überstandene Infektionen auch mehr Antikörper und irgendwann eine komplette Immunität gegen Corona?

"Einen hundertprozentigen Schutz vor wiederholter Reinfektion, Virusausscheidung und potenziell schwerem Krankheitsverlauf bietet weder die Impfung noch die Infektion", erklärte Virologe Stöhr in einem Interview mit dem Sender RTL. Er vergleicht eine Infektion mit einem Sicherheitsgurt, der sich mit jeder erneuten Ansteckung enger ziehe und somit mehr Schutz biete. Eine vollständige Immunität könne aber nicht erreicht werden.

Bei einer Reinfektion von Genesenen sei das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf aber bereits um 50 Prozent reduziert. Besonders viele Antikörper würden sich demnach aus der Kombination aus Impfung und Infektion bilden.

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"Die Infektion nach einer vorherigen Impfung wird die schon hohe bestehende Wirksamkeit der Impfung nochmal vergrößern und vor allem dauerhafter machen. Das sollte für die allermeisten Menschen ausreichend sein für den Eintritt in die Endemie in Erwartung der Reinfektionen in den nächsten Jahren", so Stöhr.

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