• Feuchtigkeit und Wärme unter der Maske können zu Hautirritationen und Pickeln führen
  • Richtige Hautpflege besonders wichtig - weniger ist mehr
  • Masken-Hygiene beachten: regelmäßiges Desinfizieren und Wechseln
  • Maske mit richtiger Passform wählen: nicht zu eng

Nach vielen Monaten der Corona-Pandemie ist das Tragen von Masken ein Teil unseres Alltags geworden. Kürzlich wurde eine FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr in Bayern eingeführt. Für die Haut bedeutet das: viel Wärme und Feuchtigkeit staut sich unter der Maske. Für einige Hauttypen hat das eine unschöne Begleiterscheinung - die Maskenakne. Doch was hilft gegen die unschönen Hautirritationen und Pickel? 

Maske und Hautunreinheiten: So kommt es zustande

Unproblematischer Haut machen Masken eher selten etwas aus. Betroffen sind vor allem Menschen, die unter einer fettigen Haut oder Akne leiden. Schwitzt man unter seiner fest sitzenden FFP2-Maske, so bildet sich ein feuchtwarmes Klima - ein Nährboden, auf dem sich Bakterien sehr gut ausbreiten können. Hautunreinheiten können entstehen.

FFP2-Masken bei Amazon anschauen

Wenn man hingegen eine trockene Haut hat - zum Beispiel eine Neurodermitis - so kann die ungewohnt zusätzliche Feuchtigkeit zu mehr Juckreiz und einer Irritation der Haut führen. Staut sich Feuchtigkeit, so tendiert die Haut eher dazu, weich und wund zu werden. 

Und auch die Reibung an Stellen, an denen die Maske besonders fest aufliegt, ist nicht zu vernachlässigen. Die mechanische Reibung durch den Zellstoff auf der angefeuchteten Haut kann zu kleinen Pickelchen und Hautunreinheiten führen. Man spricht dabei von einer sogenannten "perioralen Dermatitis".

Drei Tipps gegen Masken-Akne

1. Die richtige Hautpflege - weniger ist mehr

Hat man einen fettigen Hauttypen, so kann Mineralpuder Abhilfe verschaffen. Die Puderpartikel saugen den Überschuss an Feuchtigkeit und Fett auf. Nutzt man zusätzlich Mineralpuder mit Zinkoxid, so wirkt das Puder außerdem antibakteriell. Grundsätzlich gilt: Eine gesunde Hautbarriere schützt vor Unreinheiten.

Mildes Waschgel jetzt Bei Amazon ansehen

Auf schwere, fetthaltige Cremes und dick aufgetragenes Make-Up sollten demnach alle Hauttypen verzichten, um die Haut unter der Maske weniger zu reizen. Wenn man eine trockene Haut hat, hilft eine milde Creme, die keine Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe enthält. 

Eine gründliche Reinigung des Gesichts kann ebenfalls lindernd und vorbeugend wirken. Es empfiehlt sich, morgens und abends sowie nach starkem Schwitzen das Gesicht mit lauwarmem Wasser und einem antibakteriellen, milden Waschgel zu reinigen. Waschpeelings sollten eher sparsam verwendet werden. Denn diese reizen die Haut zusätzlich.

2. Maske regelmäßig wechseln und reinigen

Eine Alltagsmaske sollte sorgfältig gepflegt werden, um Hautprobleme und die Entstehung von Pickeln zu vermeiden. Ist sie durchfeuchtet, muss sie unbedingt gewechselt werden. Stoffmasken sollten regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, um sie zu desinfizieren und von Schweiß, Fett und Schmutz zu reinigen. 

FFP2-Masken sollten hingegen nur unter bestimmten Bedingungen wiederverwendet werden. Im alltäglichen Gebrauch, wie zum Beispiel beim Einkaufen, wird die Maske nur in kurzen Intervallen getragen. Die Masken sollten in diesem Fall mindestens sieben Tage an der Luft getrocknet werden, bevor man sie wiederverwendet. Trägt man die FFP2-Maske hingegen mehrere Stunden, so sollte sie nach der Verwendung weggeworfen werden.

3. Die richtige Maskenwahl

Damit es möglichst gar nicht erst zu Maskenakne und Hautirritationen kommt, sollte man eine gut sitzende Maske wählen. Hautunreinheiten entstehen meist dort, wo die Maske auf der Haut aufliegt und Druck ausübt - also vor allem auf der Nase, am Kinn und an den Wangen. Dies wird insbesondere beim längeren Tragen von dicht abschließenden FFP2-Masken relevant. Um Problemen vorzubeugen, sollte die Maske eng sitzen, aber auf keinen Fall zu klein sein.

FFP2-Masken bei Amazon anschauen

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.