Jeder Dritte in Deutschland ist Stand Donnerstag (24.06.2021) vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Etwas mehr als die Hälfte hat eine Erstimpfung erhalten. Mit der steigenden Impfquote gehen auch die Inzidenzen Stück für Stück zurück. Deutschland liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Donnerstag bei einem Wert von 6,6. In der Folge dessen sind auch immer mehr Lockerungen möglich, wobei der starke Rückgang auch von der Angst einer neuen Welle durch die in Indien aufgetretene Delta-Variante überschattet wird. 

Seit Mai 2021 erhalten vollständig geimpfte Personen in Deutschland auch mehr Freiheiten zurück und zählen beispielsweise nicht mehr dazu, wenn sich mehrere Hausstände treffen.  Zudem müssen vollständig Geimpfte nach der Einreise aus Risikogebieten nicht mehr in Quarantäne. Erleichterungen von den Corona-Regeln gelten demnach für Geimpfte, deren abschließende Impfung mit einem Impfstoff, der in der EU zugelassen ist, mindestens 14 Tage zurückliegt. Bei den Impfstoffen von Biontech, Astrazeneca und Moderna bedeutet das, dass man zwei Impfdosen erhalten haben muss, der Impfstoff von Johnson & Johnson muss dagegen nur einmal verabreicht werden.

Nachweise für Geimpfte: Impfass, Bescheinigung oder CovPass

Als Nachweis gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Der Impfnachweis muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorgelegt werden. Weitere Infos zum Nachweis lesen Sie hier. Möglich ist auch eine Registrierung der vollständigen Impfung über den digitalen Impfpass "CovPass", der in der kompletten EU als Nachweis gültig ist.

Das Tragen von FFP2-Masken ist allerdings auch für Geimpfte weiterhin verpflichtend. Ebenfalls muss weiterhin der Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten werden. Eine neue Studie zeigt zwar, dass bereits die erste Impfung mit dem Biontech- oder Astrazeneca-Vakzin die Gefahr einer Ansteckung mit Corona deutlich reduziert, dennoch warnt eine Virologin Erst-Geimpfte, sich nicht zu sicher zu fühlen. Das Immunsystem brauche die Zweitimpfung unbedingt.

Zwar gilt die These, dass man nach 14 Tagen nach der Zweitimpfung oder nach 14 Tagen der Einmal-Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson vollständig geimpft ist, allerdings wird ein maximaler Impfschutz bei den verschiedenen Corona-Wirkstoff und je nach Person unterschiedlich schnell beziehungsweise langsam erreicht. Der maximale Schutz kann laut Studien, die der EMA vorliegen, zwischen 7 und 28 Tage dauern. 

Nachweis für Genesene: Diese zwei Möglichkeiten gibt es

Auch Genesen haben mehr Freiheiten. Allerdings ist es für sie schwieriger einen Nachweis zu über eine überstandene Corona-Infektion zu liefern. Prinzipiell gibt es laut Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zwei Wege des Nachweises: "Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes ausweisen", so Holetschek. Der positive PCR-Test muss dabei mindestens 28 Tage zurückliegen, um sicherzugehen, dass die Krankheit überwunden wurde. 

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Allerdings ist, wenn der PCR-Test bereits mehr als sechs Monate zurückliegt, eine Erstimpfung notwendig, um die Erleichterungen in Anspruch nehmen zu können. Der zweite Weg ist der Nachweis einer Absonderung - also der vom Gesundheitsamt verhängten Quarantäne. Hier gelten dieselben Regelungen: Die Erkrankung muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt sie länger als sechs Monate zurück, ist eine Impfung notwendig. 

 

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