Über 22 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland haben sich die Corona-Warn-App inzwischen heruntergeladen. Laut dem Robert-Koch-Institut wurden seit dem Start der App insgesamt 60.199 (Stand: 12.11.20) positive Ergebnisse geteilt.

Durch die zweite Welle und den damit einhergehenden hohen Infektionszahlen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, eine rote Warnbenachrichtigung mit der Aufschrift "Erhöhtes Risiko" in der App zu erhalten. Für das Unterbrechen der Infektionsketten ist es dabei äußerst notwendig, richtig zu handeln. 

"Erhöhtes Risiko": Wann springt die Corona-Warn-App auf "Rot"?

Wer sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufhält, bei der später eine Infektion nachgewiesen wurde, wird über die Corona-Warn-App informiert. Das geschieht allerdings nur, wenn die infizierte Person das positive Testergebnis auf dem Smartphone eingetragen hat. 

Ein niedriges Risiko wird auch dann angezeigt, wenn der Kontakt zu einer positiv getesteten Person nur sehr kurz oder über eine größere Entfernung stattgefunden hat. Zwar werden solche Kontakte in der App registriert, die Anzeige bleibt jedoch auf "Grün". 

Der bayerische Bundesminister Markus Söder äußerte sich zuletzt enttäuscht über den Erfolg der App. Er hält sie bislang für wirkungslos. 

Das ist zu tun, wenn die Corona-Warn-App auf "Rot" springt

Wird in der App ein "Erhöhtes Risiko" angezeigt, wird der Nutzer darüber informiert, dass innerhalb der vergangenen 14 Tage eine Begegnung mit mindestens einer positiv getesteten Person stattgefunden hat. Die Corona-App empfiehlt dem Nutzer, zu Hause zu bleiben und Kontakt zum Hausarzt oder einem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 aufzunehmen. Dort wird das weitere Vorgehen besprochen, zum Beispiel, ob ein Corona-Test notwendig ist. In der Regel wird man getestet, wenn man eine rote Warnbenachrichtigung in der App vorweisen kann.

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Auch wenn die App ein "Erhöhtes Risiko" anzeigt und man sich einem Corona-Test unterzieht, bedeutet das noch keine offizielle Quarantäne. Diese kann ausschließlich durch das Gesundheitsamt angeordnet werden. In einem individuellen telefonischen Gespräch werden außerdem alle möglichen Kontaktpersonen ermittelt. Aufgrund der hohen Anzahl der Neuinfektionen griff zuletzt das Gesundheitsamt in Fürth zu drastischen Mitteln.

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen, sollte das Smartphone mit installierter Corona-Warn-App immer beim Besitzer getragen werden. Dabei funktioniert die Risikoermittlung nur dann zuverlässig, wenn das Handy samt Bluetooth-Funktion und Hintergrundaktualisierung eingeschaltet ist.

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