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Corona-Studie: So helfen Omega-3-Fettsäuren bei einer Covid-19-Infektion

Omega-3-Fettsäuren sind wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Neuen Studien zufolge sollen sie außerdem eine schwere Corona-Infektion verhindern und die Sterblichkeit von Covid-19 verringern.
 
Omega 3 Fettsäure
eliasfalla/pixabay.com
  • Aktuelle Studie aus Los Angeles: Zusammenhang zwischen hohem Omega-3-Fettsäuren und Covid-19-Sterberisiko
  • Omega-3-Index: Zeigt den Gehalt der wichtigen Fettsäuren im Körper
  • Studienergebnisse nur bedingt aussagekräftig - größere Stichproben sind notwendig

Omega-3-Fettsäuren gewinnt der menschliche Körper unter anderem aus Samen, Nüssen, Fisch und pflanzlichen Ölen. Ein Forscherteam des Fatty Acid Research Institute (FARI) und des Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles fanden nun heraus, dass ein hoher Omega-3-Index im Blut mit einem verminderten Covid-19-Sterberisiko zusammenhängt.

Die Studienergebnisse wurden im Januar dieses Jahres in der Fachzeitschrift "Prostaglandins, Leukotriene and Essential Fatty Acids" veröffentlicht. Auch Vitamin D kann den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung beeinflussen.

Corona-Studie: Omega-3-Säure beeinflusst Blutfettwerte positiv

Die für den Körper essenziellen Omega-3-Fettsäuren verbessern unter anderem die Fließeigenschaften des Blutes, senken den Blutdruck und hemmen die Blutgerinnung. Die Blutfettwerte werden außerdem positiv beeinflusst.

Der Omega-3-Index beschreibt, wie viel Prozent die beiden Omega-3-Säuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) vom gesamten Fettsäuregehalt im Blut ausmachen. Viele Mediziner empfehlen einen Omega-3-Index von über acht Prozent, wie heilpraxis.net berichtet.

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Das amerikanische Forscherteam des Cedars-Sinai Medical Center  untersuchte die Blutproben von hundert Personen, die aufgrund einer schweren SARS-CoV-2-Infektion in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Die Forscher betrachteten den Omega-3-Index der Betroffenen und verglichen diesen mit deren Krankheitsverlauf.

Niedriger Omega-3-Index als Risikofaktor für schweren Covid-19-Verlauf

In der Studie wurden die hundert Teilnehmenden in vier Gruppen eingeteilt. Die Klassifizierung erfolgte in Abhängigkeit ihres Omega-3-Index. Die Personen mit dem niedrigsten Omega-3-Index bildeten die erste Gruppe, die Patienten mit dem höchsten Index dementsprechend die vierte Gruppe.

Im Verlaufe der Studie starben 14 Personen am tödlichen Covid-19-Krankheitsverlauf. Beim Abgleich mit dem Krankheitsverlauf zeigte sich, dass diese Betroffenen aus den ersten drei Gruppen mit einem Omega-3-Index von unter 5,7 Prozent stammten. In der Gruppe mit dem höchsten Index starb nur eine Person.

Das Forscherteam konnte berechnen, dass in der Stichprobe das Covid-19-Sterberisiko viermal so hoch war, wenn der Omega-3-Index unter 5,7 Prozent lag. Doch wie aussagekräftig ist die Studie mit der kleinen Stichprobengröße?

Fazit: Corona-Verlauf durch Omega-3-Fettsäuren wahrscheinlich beeinflussbar

"Obwohl diese Pilotstudie nicht die üblichen statistischen Signifikanzschwellen erreicht, deutet sie – zusammen mit den zahlreichen Belegen für die entzündungshemmende Wirkung von EPA und DHA – stark darauf hin, dass diese über die Nahrung verfügbaren Fettsäuren dazu beitragen können, das Risiko für ungünstige Ergebnisse bei COVID-19-Patienten zu verringern" erklärt der Studienautor Dr. Arash Asher in dem Bericht der Fachzeitschrift "Prostaglandins, Leukotriene and Essential Fatty Acids". Er gesteht aber auch ein, dass größere Stichproben nötig sind, um den angedeuteten Zusammenhang eindeutig zu belegen.

 

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