Robert-Koch-Institut (RKI) registriert 1919 Corona-Neuinfektionen - Bundesweite Inzidenz am Samstag (24. Juli 2021) bei 13,6: Deutschlands Corona-Zahlen bleiben verhältnismäßig niedrig. Gleichwohl ist ein kontinuierlicher Anstieg der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten - und das inzwischen schon seit zweieinhalb Wochen.

Laut RKI-Angaben von Samstagmorgen liegt der bundesweite Inzidenzwert aktuell bei 13,6. Am Vortag betrug die Inzidenz 13,2 - und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1919 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.35 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1608 Ansteckungen gelegen.

Coronavirus: Deutschlandweit 28 neue Todesfälle binnen 24 Stunden

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.754.511 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.644.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.520.

Ebenfalls interessant: Obwohl sie vollständig gegen Corona geimpft sind, können Menschen immer noch an Covid-19 erkranken. In Franken gibt es mehr als 300 Fälle sogenannter "Impfdurchbrecher".Grund zur Panik besteht aber nicht: Denn im Verhältnis zur Gesamtzahl der Geimpften ist die Anzahl der "Impfdurchbrecher" extrem niedrig.