• Inzidenz in Deutschland steigt deutlich an - Höchstwert 2021 erreicht
  • Ein Symptom tritt besonders häufig bei Kindern auf
  • Eltern sollten auf spezielle Anzeichen achten
  • Schwere Symptome bei Kindern mit gesundheitlichen Problemen

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen unaufhaltsam an. Am Dienstag (08. November 2021) beträgt die deutschlandweite Inzidenz laut RKI 201,1. In einem Landkreis in Deutschland ist die Inzidenz schon bald bei 1000 angekommen. Schulen und Kitas sind aktuell noch geöffnet. Viele Eltern fragen sich daher sicherlich, woran sie eine Corona-Infektion bei ihren Kindern erkennen können. 

Corona-Infektion bei Kindern erkennen: Diese Symptome sind typisch

Eine Infektion mit dem Coronavirus bei Kinder zu erkennen, scheint schwer zu sein. Viele Kinder sind öfters mal erkältet - vor allem in den Wintermonaten. Oftmals stellt sich bei einer laufenden Nase oder Halsschmerzen die Frage: Ist mein Kind nur erkältet oder hat mein Kind Corona? 

Laut verschiedener Erkenntnisse zeigt sich ein Symptom bei Kindern besonders häufig und deutlich, wenn sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Auf dieses Symptom sollten Eltern - und auch Lehrkräfte oder Kita-Mitarbeitende - achten, um vorsorglich eingreifen zu können. 

Die häufigsten Symptome bei Kindern und Erwachsenen sind Fieber und Husten. Weitere Anzeichen sind:

  • Atembeschwerden
  • Müdigkeitsgefühle
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Halsschmerzen
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Durchfall 
  • Erbrechen
  • Geschmacks- und Geruchsverlust

Im Vergleich zu Erwachsenen: Kinder haben häufiger Magen-Darm-Probleme

Oftmals fallen bei Kindern auch die Symptome weniger drastisch aus, als bei Erwachsenen. Ein Symptom taucht jedoch häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen auf: Magen-Darm-Probleme. Die Magen-Darm-Probleme können auch ohne respiratorische Symptome – zum Beispiel Kurzatmigkeit – auftauchen und einen Hinweis auf eine Corona-Erkrankung geben.

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Die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin e.V.  (DAKJ) hat festgehalten, dass eine Corona-Infektion bei Kindern, im Vergleich zu Erwachsenen, seltener vorkommt. Außerdem haben sie ein deutlich geringeres Risiko eines schweren Verlaufs.

Kinder übertragen das Virus auch weniger häufig als Erwachsene

Corona bei Kindern: Schwere Symptome bei gesundheitlichen Problemen

Schwere Symptome können häufiger bei Kindern mit bestimmten gesundheitlichen Problemen auftreten. Hierzu gehören unter anderem folgende Probleme: genetische oder neurologische Erkrankungen, seit Geburt bestehende (kongenitale) Herzerkrankung, Sichelzellerkrankung, Fettleibigkeit, Diabetes, chronische Nierenerkrankung, Asthma und andere Lungenerkrankungen oder ein schwaches Immunsystem.

Es gibt Berichte über Kinder mit COVID-19, die im gesamten Körper Entzündungen entwickeln. Dies kann bei verzögerter Behandlung zu Organschädigungen führen. Experten verwenden verschiedene Namen für diese Krankheit, wie "Multisystem-Entzündungssyndrom bei Kindern“ und "pädiatrisches Multisystem-Entzündungssyndrom“. Es können Symptome auftreten, die einer anderen Erkrankung namens Kawasaki-Syndrom ähneln. Dazu zählen:

  • Fieber, das länger als 24 Stunden anhält
  • Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall
  • Hautausschlag
  • Blutunterlaufene Augen
  • Kopfschmerzen
  • Verstärktes Müdigkeitsgefühl oder verwirrtes Handeln oder Gereiztheit
  • Atemprobleme

Corona-Infektion bei Kindern: Wann zum Arzt?

Wenn dein Kind unter Husten, Fieber oder ähnlichen Corona-Symptomen leidet, solltest du den Hausarzt anrufen. Dieser wird sagen, ob man mit dem Kind in die Praxis kommen sollen. Wenn du dein Kind zu Hause versorgst und sich der Gesundheitszustand verschlechtert, solltest du hellhörig werden. Du solltest sofort den Notarzt rufen, wenn dein Kind eines dieser Symptome zeigt:

  • Atemprobleme
  • Schmerzen oder Druck im Brustkorb 
  • bläuliche Lippen oder bläuliches Gesicht 
  • starke Bauchschmerzen 
  • starke Verwirrung
  • Schwierigkeiten wach zu bleiben

Wenn du ein Baby hast und dies nicht mehr normal trinken kann, solltest du ebenfalls Rat bei einem Arzt oder Krankenpfleger einholen.

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