• 54 Prozent aller Deutschen möchten sich gegen das Coronavirus impfen lassen
  • Vorrang haben besonders gefährdete Risikogruppen
  • Wann Sie einen Impf-Termin erhalten, können Sie mit dem Corona-Impfterminrechner berechnen
  • Alles, was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie im Folgenden

Laut einer Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend möchten sich in Deutschland 54 Prozent der Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. In Deutschland werden vor allem die Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna verwendet. Bei beiden Impfstoffen handelt es sich um sogenannte Vakzine, allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Impfstoffen. 

Erst die Risikogruppen - doch, wann sind Sie dran?

Seit ein Impfstoff in Deutschland verfügbar ist, werden sogenannte Risikogruppen geimpft. Dabei stehen vor allem Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, im Fokus. Da zuerst nicht genügend Impfstoff für alle vorhanden ist und Schritt für Schritt geimpft wird, fragen sich viele: Wann erhalte ich meine Corona-Impfung? 

Eine erste Antwort auf diese Frage liefert der Corona-Impfterminrechner. Um diesen korrekt auszufüllen, sollten Sie einige Aspekte beachten. Möglicherweise müssen Sie Ihren Termin gar nicht berechnen lassen, da Sie schon bald eine Impfung erhalten, sollten Sie zu einer der Gruppen gehören, die höchste Priorität haben. Dazu zählen laut omnicalculator.com

  • Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • Menschen, die in Pflege- oder Seniorenheimen tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Menschen, die auf Intensivstationen, bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der Palliativversorgung oder in Impfzentren arbeiten
  • Menschen, die mit Menschen aus Risikogruppen zusammenarbeiten und bei einer Ansteckung ein tödlicher Krankheitsverlauf besteht, wie in der Onkologie oder der Transplantationsmedizin 

Impf-Termin: Diese Risikogruppen sind vorher dran

Im Anschluss daran erhalten Gruppen mit hoher Priorität eine Impfung. Dazu zählen:

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  • Menschen, die das 70. Lebensalter vollendet haben
  • Menschen mit Trisomie 21
  • Menschen mit Demenz oder einer anderen geistigen Behinderung
  • Menschen, die eine Organtransplantation hinter sich haben
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Menschen, die in Obdachlosenunterkünften oder Asyl-Einrichtungen tätig sind 
  • Ärzte und Mitarbeiter mit Patientenkontakt 

Zur letzten priorisierten Personengruppe gehören: 

  • Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben
  • Menschen mit Vorerkrankungen 
  • Menschen, die in wichtigen Positionen in staatlichen Einrichtungen tätig sind, wie Polizisten, Feuerwehrleute, Zoll-Mitarbeiter, Katastrophenschutz und Technisches Hilfswerk und Menschen, die in der Justiz arbeiten
  • Menschen, die im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung oder ähnlichem tätig sind
  • Menschen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
  • Menschen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 

Diese Vorerkrankungen fallen bei Impf-Terminen ins Gewicht:

  • Adipositas (Menschen mit einem BMI über 30)
  • Chronische Nierenerkrankung
  • Chronische Lebererkrankung 
  • HIV-Infektion
  • Immundefizienz
  • Diabetes mellitus
  • Krebserkrankungen
  • Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit oder arterielle Hypertension
  • Zerebrovaskuläre Erkrankungen oder Apoplex
  • COPD oder Asthma bronchiale
  • Autoimmunerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen

All diese Aspekte müssen Sie beachten, wenn Sie den Corona-Impfterminrechner ausfüllen. Auf der Seite des Rechners finden Sie auch nochmal alle Informationen. Wichtig ist dabei nämlich auch, welche Menschen besser nicht geimpft werden sollten. Dazu zählen vor allem Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Impfungen bei Schwangeren und Müttern, die stillen, ist nur empfohlen, wenn das Risiko und der Nutzen der Impfung individuell abgewogen wurden. 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Impfung finden Sie hier. Viele stellen sich auch die Frage, wie sicher die Impfung überhaupt ist und welche Nebenwirkungen es geben könnte. Zu den Nebenwirkungen des Biontech/Pfizer-Impfstoffes gibt es beispielsweise schon einige Untersuchungen. Demnach habe es nur wenige Nebenwirkungen gegeben. 

 

nw

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