Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Jeder Einzelne muss aktuelle seinen Teil im Kampf gegen den Coronavirus beitragen: Zu Hause bleiben, soweit es geht. Je weniger Kontakt Menschen zueinander haben, desto geringer ist die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2). Durch die Ausgangsbeschränkungen in Bayern wurde das soziale Leben weitgehend eingeschränkt.

Die wichtigsten Regeln zum sogenannten "Social Distancing" von Robert-Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Überblick.

Coronavirus: Fünf Tipps, wie Sie eine Ansteckung vermeiden

Kontakte reduzieren: Auch ohne strikte Isolation oder Quarantäne gibt es genug Möglichkeiten, den Kontakt mit anderen auf ein Minimum zurückzufahren. Wer kann und darf, arbeitet im Home Office. Verabredungen mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollte man absagen, große Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern möglichst verschieben. Und das eigene Auto und Fahrrad sind aktuell bessere Fortbewegungsmittel als Bus und Bahn.

 

Reichlich Abstand: Ganz lässt sich der Kontakt mit anderen Menschen sicher nicht vermeiden - sei es aus beruflichen oder aus privaten Gründen. Das RKI rät aber, diesen auf wenige und bekannte Personen zu beschränken - sodass sich Infektionen im Zweifel nachverfolgen lassen. Dabei gelten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen: Also mindestens ein, besser zwei Meter Abstand halten und auf alle Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und Umarmungen verzichten. Und natürlich gilt immer: konsequent Hände waschen!

Antizyklisch rausgehen - oder gar nicht: Wer kann, sollte nicht zu Stoßzeiten einkaufen gehen, sondern genau dann, wenn Supermärkte oder Apotheken eher leer sind. Von Besuchen in Restaurants und Cafés rät die BZgA generell ab. Vermehrt sind solche Orte ohnehin geschlossen. Gleiches gilt für alle öffentlichen Orte mit Menschenansammlungen, vom Sport- oder Spielplatz bis zum Einkaufszentrum.

Gefährdete unterstützen: Menschliche Kontakte meiden - das gilt umso mehr für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, also vor allem für Ältere und chronisch Kranke. Gleichzeitig sind diese in ihrer Bewegungsfreiheit am meisten eingeschränkt. Wer kann, sollte ihnen daher seine Hilfe anbieten, für Einkäufe und Besorgungen etwa. Per Handy und Haustür-Lieferung lässt sich das auch ohne persönliche Begegnung organisieren.

 

Frische Luft: Sonnenlicht und Sauerstoff sind weiter wichtig. Schließlich profitieren davon die physische und die ebenfalls nicht unwichtige psychische Gesundheit. Der Virologe Christian Drosten rät daher, weiter ins Freie zu gehen - nur eben mit Vorsicht. Auch trotz den Ausgangsbeschränkungen in Bayern sind Spaziergänge erlaubt - das RKI rät ebenfalls nicht von Spaziergängen ab. 

Über die Lage in ganz Franken, Deutschland und der Welt halten wir Sie in unserem Coronavirus-Ticker auf dem Laufenden.