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Gesundheit

Analkrebs erkennen und vorbeugen: Bei diesen Symptomen sollte Sie einen Arzt aufsuchen

Analkrebs ist häufig ein Tabuthema. Dabei sollten besonders Frauen achtsam sein, denn sie sind davon zweimal häufiger betroffen als Männer. Diese sieben Symptome sollten Sie unbedingt kennen und beachten.
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Vorsicht beim Geschlechtsverkehr: In bis zu 85 Prozent der Fälle wird ein Analkarzinom durch eine Infektion mit "Humanen Papillomviren" ausgelöst. Die Viren werden primär beim Liebesakt übertragen. Vor allem Frauen sollten aufpassen: Laut der Deutschen Krebsgesellschaft zählt die Infektion mit den HP-Viren neben Analkrebs auch als Hauptrisikofaktor für Gebärmutterhalskrebs.

Verdacht auf Analkrebs? Diese 7 Symptome sind zu beachten

Mehrere Symptome könnten ein Hinweis auf Analkrebs sein. Es muss jedoch beachtet werden, dass einige der Symptome auch auf Hämorrhoiden zutreffen können. Ein Besuch beim Arzt ist deswegen immer stark anzuraten.

Sollten Sie den Verdacht haben, an Analkrebs erkrankt zu sein, dann achten Sie auf folgende Symptome und suchen Sie sofort einen Arzt auf:

  • Vergrößerte Lymphknöten an der Leiste
  • starke Gewichtsabnahme
  • Geschwulst am After
  • unangenehmer Juckreiz
  • blutiger Stuhlgang
  • Wundsein im Bereich des Afters
  • Schmerzen im Bereich des Afters (eher selten)

Wie kann Analkrebs vorgebeugt werden?

Über Analkrebs wird häufig nicht gesprochen - deswegen ist es wichtig, dass die Vorzeichen für die Krankheit bekannter werden. Vor allem Frauen müssen aufpassen - sie erkranken zweimal häufiger an Analkrebs als Männer.

In 80 bis 85 Prozent der Fälle entsteht eine Analkarzinom durch eine Infektion durch "Humane Papillomaviren". In der Gruppe der DNA-Viren gehören sie zu den "High-Risk"-Typen (zu Deutsch: Hohes-Risiko-Typen). Sie werden laut der Deutschen Krebsgesellschaft mit Krebserkrankungen der Vulva, des Anus und des Gebärmutterhalses in Verbindung gebracht.

So können Sie sich vor Analkrebs schützen:

Da die Entstehung von Analkarzinomen mit sexuell übertragbaren Virusinfektionen zusammen hängen kann, sollte vor allem auf eine sorgfältige Sexualhygiene geachtet werden. Dazu zählt vor allem der Gebrauch von Kondomen.

Weiterhin kann eine Infektion mit den HP-Viren durch eine Impfung verhindert werden. Die Immunisierung für 12-17-jährige Mädchen wird seit 2007 empfohlen. Durch die frühzeitige Impfung können bis zu 80 Prozent der Analkarzinome verhindert werden.

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