Trotz überflüssiger Pfunde wollen Männer oft keine Diät anfangen. Dabei ist das Abnehmen gar nicht so schwer. Wer erfolgreich abspecken möchte und seinen Fettpolstern zu Leibe rücken möchte, kann dies, wenn er diese einfachen Tricks befolgt.

 

 

Männer und Frauen unterscheiden sich beim Abnehmen - Motivation entscheidend

 

Viele Männer empfinden ihre sogenannte "Wampe" überhaupt nicht als Makel und haben deshalb wenig Anreiz, daran etwas zu ändern. Psychologisch gesehen ist das weit weniger schlimm als medizinisch, denn wie man weiß, stellt gerade das viszerale Bauchfett ein Gesundheitsrisiko dar. Das stoffwechselaktive Gewebe fördert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Potenzstörungen. Umso wichtiger ist es deswegen, dagegen vorzugehen.

Doch wie können Männer die chronische Unlust für eine Diät bekämpfen? Oft essen Männer schlicht vom Falschen zu viel. Heißt: Zu viel rotes Fleisch, zu vielen Kohlenhydrate. Bekommt man(n) die Ernährung in den Griff ist schon viel gewonnen. Der Schlüssel zum großen Erfolg liegt aber in der Motivation. Anders als bei Frauen braucht der Mann oft eine "Initialzündung", die ihn erkennen lässt, dass er an seiner Figur arbeiten muss.

 

Sport und richtige Ernährung: Wichtige Voraussetzungen beim Abnehmen

Diese Zündung kann von einem Arzt kommen, der aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme dazu rät. Auch der Rat von vertraulichen Freunden kann helfen. Oder, wenn eine wichtige Beziehung droht daran zu scheitern. Fängt der Mann allerdings erstmal an mit einer Diät, sind die Erfolgaussichten viel größer als bei Frauen.

Lästiges Bauchfett: 7 Tricks im Kampf gegen den nervigen Speck am Bauch

Männer entwickeln allgemein schneller Ehrgeiz als Frauen und steigen deshalb seltener aus Diäten aus. Auch die Kombination aus verbesserter Ernährung mit einem geeignetem Sportprogramm hilft. Durch einen Mix aus Kraft und Ausdauer verliert der Mann nicht nur Gewicht, sondern baut auch kontinuierlich neue Muskeln auf. Weshalb die Motivation und Lust auf Sport auch nach der Diät noch anhält.

Erfolgsmethode Intervallfasten: Drei verschiedene Modelle

Wer es gerne einfach möchte, für den ist die Methode des Intervallfasten genau richtig. Dabei gibt es drei verschiedene Modelle, in denen sich Zeiten der Nahrungsaufnahme und des Fastens abwechseln.

"16:8"-Methode: 16 Stunden lang wird dabei geruht und keine Mahlzeit zu sich genommen. In den verbleibenden acht Stunden können zwei bis drei Mahlzeiten ohne Snacks gegessen werden.

"5:2"-Intervallfasten: Erlaubt an fünf Tagen ganz normales Essen. Die übrigen zwei Tage jeweils nur maximal 500 Kalorien.

"1:1"-Methode: Einen Tag normal essen, den anderen Tag dafür gar nichts.

Für welche Methode man(n) sich dann entscheidet ist sowieso weniger wichtig, als überhaupt mit dem Abnehmen anzufangen.

Trotz einer Diät darf auch ab und zu gesündigt werden. Umso besser, wenn das auch noch einen medizinischen Vorteil hat. Forscher in Erlangen haben herausgefunden, dass Kaffee, Schokolade und Tee mit Zink gegen Stress hilft