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Back-Tipps

Saftiger Sandkuchen: Nie wieder trocken, immer saftig mit dieser Zutat

Sandkuchen ist unter Hobby-Bäcker*innen beliebt wie gefürchtet, denn oft misslingt er und wird viel zu trocken und krümelig. Doch das muss nicht sein! Wer ein paar simple Tipps befolgt, wird mit einem richtig saftigen, fluffigen und feinen Sandkuchen belohnt
 
Perfekt fluffiger Sandkuchen: Wer ein paar wenige Tipps befolgt, zaubert im Handumdrehen extra feinen und saftige Sandkuchen. Symbolfoto: congerdesign/pixabay.com.
Perfekt fluffiger Sandkuchen: Wer ein paar wenige Tipps befolgt, zaubert im Handumdrehen extra feinen und saftigen Sandkuchen. Symbolfoto: congerdesign/pixabay.com.
  • der perfekte Sandkuchen ist fein, saftig und fluffig
  • drei Tricks lassen einen exzellenten Sandkuchen gelingen
  • eine geheime Zutat ist essenziell für den perfekten Sandkuchen

Sandkuchen ist definitiv eine Klasse für sich: Diese Art von Rührkuchen zeichnet sich durch eine sehr feine Konsistenz und durch eine ganz besondere Fluffigkeit aus. Leider gelingt Sandkuchen ganz häufig nicht und wird viel zu trocken, bröselig und schmeckt nicht. Jedoch gibt es drei Geheimtipps, die Sie einen perfekten Sandkuchen zaubern lassen - außerdem darf eine Geheimzutat im perfekten Sandkuchen auf keinen Fall fehlen. Wir verraten dir, wie Ihnen der Sandkuchen ganz sicher und einfach gelingt.

Fluffig und besonders fein: Der perfekte Sandkuchen

Was zeichnet den Sandkuchen aus? Laut den "Leitsätzen für feine Backwaren", welche vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft herausgegeben werden, besteht ein Sandkuchen aus der sogenannten "Sandmasse". Diese wird aus Mehl und/oder Stärke, Fett (Butter, Öl, Margarine), Zucker und Ei hergestellt. Dabei ist es wichtig, dass mindestens 20 Prozent der Teigmasse aus Fett und weitere 20 Prozent aus Ei bestehen - ansonsten kann der Kuchen offiziell nicht als Sandkuchen bezeichnet werden. 

Damit der Sandkuchen richtig schön fluffig, locker und saftig wird, gibt es drei Tricks, die Sie befolgen sollten. Trick 1: Milch, Eier und Butter sollten Zimmertemperatur haben und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da sich die einzelnen Zutaten so besser miteinander verbinden. Trick 2 gilt für sehr viel Kuchen-Rezepte: Eier einzeln unterrühren - da sorgt für viel Luft im Teig und somit für die gewünschte Fluffigkeit im Kuchen. Trick 3: Die trockenen Zutaten (Mehl, Speisestärke, Backpulver) werden ganz zum Schluss zu den anderen Zutaten gegeben und nur kurz - aber gründlich - vermengt.

Des Weiteren ist es wichtig, dass der Sandkuchen die geheime Zutat Speisestärke enthält, denn die macht den Kuchen erst sandig-fein. In einigen Rezepten wird dazu geraten, das Mehl komplett durch die Speisestärke zu ersetzen - davon ist jedoch abzuraten. Das Mehl sorgt nämlich dafür, dass die Zutaten angemessen gebunden werden. Würde ausschließlich die sehr feine Speisestärke im Teig stecken, würde der Kuchen trocken werden - und das soll ja unbedingt vermieden werden. Deshalb ist es empfehlenswert, das Verhältnis von Mehl und Speisestärke ungefähr 50:50 zu halten.

Schritt für Schritt: So gelingt der perfekte Sandkuchen

Diese Zutaten benötigst du:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 4 Eier (mittelgroß)
  • 100 g Speisestärke*
  • 150 g Weizenmehl (Type: 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
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Außerdem benötigst du:

Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt wird der Backofen vorgeheizt (170 °C Ober-/Unterhitze) und die Form eingefettet. Gut eignet sich eine Kastenform* oder eine Gugelhupfform*.
  2. Dann wird die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote mit dem Handrührgerät* oder der Küchenmaschine* gut verrührt, bis die Masse cremig ist. Schließlich folgen die Eier: Hierbei darauf achten, dass jedes Ei mindestens eine halbe bis eine Minute einzeln unter die Masse gerührt wird - das sorgt für die ganz besondere Fluffigkeit des Kuchens. Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein.
  3. Im nächsten Schritt werden die restlichen trockenen Zutaten miteinander vermengt: Das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver und die Prise Salz werden in einer Schüssel gründlich miteinander vermischt und in kleinen Portionen zügig unter die Butter-Ei-Masse gehoben. 
  4. Zum Schluss den fertigen Teig in die Form streichen und für etwa 70 Minuten im Ofen backen. Zum Testen, ob der Kuchen schon fertig ist, die Stäbchenprobe machen. Nachdem der Kuchen in der Form ausgekühlt ist, kann er gestürzt werden und mit etwas Puderzucker bestreut werden.

Einfach lecker: Variationen des Sandkuchens

Sandkuchen lässt sich nicht nur in der klassischen Kastenform oder als Gugelhupf backen. Laut simply-yummy.de eignet sich der feine Kuchen auch perfekt als Blechkuchen*. Hierbei sollte jedoch die verkürzte Backzeit beachtet werden, da der Kuchen flacher ist (etwa 30 bis 40, anstatt 70 Minuten bei 170 °C). Auch als Muffins oder Cupcakes gibt der Sandkuchen eine gute Form ab (verkürzte Backzeit von etwa 15 bis 20 Minuten).

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Und auch im Geschmack lässt sich mit dem Sandkuchen spielerisch experimentieren. Lecker ist beispielsweise die Zugabe von Obst, Beeren, Nüssen oder Schokolade in den Teig, was den Kuchen zusätzlich aufpeppt. Wer Zitronensaft zum Teig gibt, erhält einen besonders feinen Zitronenkuchen. Zudem gibt es weitere Tipps und Tricks rund um den Sandkuchen:

  • Sandkuchen nie im Kühlschrank lagern, da er dort sehr schnell austrocknet. Am besten in einer Dose oder in Frischhaltefolie aufbewahren
  • Sandkuchen kann ohne Probleme eingefroren werden 
  • wird der Kuchen doch einmal zu trocken: Kuchen mit Glasur aus Wasser, Zitronensaft und Puderzucker bestreichen oder mit Konfitüre

 

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