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Back-Tipp

Omas Geheimrezept: So wird Ihr Käsekuchen besonders cremig und lecker

Käsekuchen ist ein echter Klassiker und deutschlandweit bei Groß und Klein beliebt. Mit unserem Rezept wird Ihr Käsekuchen so saftig und cremig wie bei Oma.
 
  • Käsekuchen wie bei Oma: Eine Geheimzutat macht den Kuchen besonders lecker
  • Füllung: Sie macht den Kuchen saftig und cremig
  • Weitere hilfreiche Tipps lassen den Käsekuchen gelingen

Welcher Hobby-Kuchenbäcker kennt das nicht: Mühevoll wurde der Käsekuchen zubereitet, und dann ist er krümelig und trocken, anstatt cremig und saftig zu sein. Das kann unter anderem daran liegen, dass die Füllung zu wenig Fett enthält, denn Fett ist ein Garant für Saftigkeit und Cremigkeit. Wir verraten Ihnen, welche Geheimzutat den Käsekuchen cremig wie nie macht und welche weiteren Tipps den Kuchen gelingen lassen.

Käsekuchen wie bei Oma: Dies Geheimzutat ist wichtig

Um den Käsekuchen so cremig und saftig wie möglich zu bekommen, gilt die Devise: Das Fett macht's! Das bedeutet, dass als Geheimzutat Teile des ansonsten für die Füllung verwendeten Quarks durch fettreichere Alternativen ersetzt werden sollten, also beispielsweise durch Frischkäse, Mascarpone, Ricotta, Crème fraîche, oder auch Sahne. Zum Beispiel können 1/4 des Quarks durch den entsprechenden Anteil der fetthaltigeren Varianten ersetzt werden.

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Sie sollten deshalb einen Teil des Quarks ersetzen, da Quark einen relativ hohen Eiweißanteil und eine vergleichsweise geringen Fettanteil hat. Der hohe Eiweißanteil führt dazu, dass die Quarkfüllung eher bröckelig wird und nicht cremig und richtig saftig. Deshalb sollte in die Käsekuchen-Füllung so wenig Eiweiß und so viel Fett wie möglich. Nichtsdestotrotz muss trotzdem genügend Quark in den Kuchen, damit er auch wie ein echter Käsekuchen schmeckt. Es sollte allerdings nur Quark mit einem besonders hohen Fettanteil sein, beispielsweise Quark mit einem Fettanteil von 40 Prozent. Hinzu kommt die Geheimzutat: die fettreiche Quark-Alternative, also zum Beispiel Crème fraîche, Ricotta, Mascarpone oder Frischkäse. Auch Sahne dient als Ersatz. Während Quark für gewöhnlich eine Fettstufe von maximal 40 % aufweist, können die fettreichen Alternativen noch mehr:

  • Mascarpone: Fettstufe von mindestens 70 %
  • Frischkäse: Fettstufe bis zu 60 % (Doppelrahmstufe)
  • Ricotta: Fettstufe ca. 50 %
  • Crème fraîche: Fettstufe mindestens 30 % 

Käsekuchen-Rezept: Schritt für Schritt zum perfekten Kuchen

Einen perfekt cremigen Käsekuchen zu backen ist nicht schwer, wenn man denn die geheimen Zutaten kennt, die den Kuchen unvergleichlich saftig machen. Bevor jedoch die Füllung hergestellt wird, muss zuerst der Boden zubereitet werden. Dafür benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 75 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1/2 Packung Backpulver

Für den Boden werden die Zutaten in eine Schüssel gegeben, mit dem Rührgerät* vermengt und zur Seite gestellt. Im Anschluss folgt die Zubereitung der Füllung - mit Frischkäse, Crème fraîche, Ricotta oder Mascarpone als Geheimzutat. Wählen Sie die Quark-Alternative ganz nach persönlichem Geschmack. Diese sollte mindestens 1/4 der gesamten Quarkmasse ersetzen - oder auch mehr. Für die Füllung benötigen Sie also diese Zutaten: 

  • 125 g Margarine
  • 225 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 Eier
  • 500 g Quark
  • 200 g Frischkäse, Crème fraîche, Ricotta oder Mascarpone
  • 200 g süße Sahne

Alle Zutaten, bis auf den Quark und die Geheimzutaten (wahlweise Frischkäse, Crème fraîche, Ricotta oder Mascarpone) in einer Schüssel verrühren. Zuletzt den Quark und die Geheimzutat unterheben und die Sahne schlagen. Die Schlagsahne wird dann ebenfalls vorsichtig unter die Masse gehoben. Der Backofen sollte auf 180 °C vorgeheizt sein (Ober-/Unterhitze). Der Teig kommt in eine Springform* und es wird ein etwa zwei bis drei Zentimeter hoher Rand geformt. Schließlich kommt noch die Füllung auf den Boden und der Käsekuchen bleibt ca. eine Stunde lang im Backofen.

Der ideale Käsekuchen: So wird er perfekt

Um den perfekten Käsekuchen zu backen, gibt es noch zahlreiche weitere hilfreiche Tipps. So sollten Sie immer Puddingpulver mit in die Füllung rühren. Denn das sorgt dafür, dass der Käsekuchen nicht einfach zusammenfällt. Wichtig ist auch, dass der Kuchen nicht zu lange im Ofen bleibt, da er sonst austrocknet. Hierbei sollte die Mitte des Käsekuchens noch weich sein, während die Ränder schon härter sein dürfen. Kühlt der Kuchen aus, wird die Füllung noch fester. Deshalb sollte auch darauf geachtet werden, dass der Käsekuchen nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt wird und genügend Zeit bekommt, zu backen. Sollte er doch einmal zu braun werden, sollte er mit einer Alufolie abgedeckt werden. Es gilt: Leicht gebräunt ist genau richtig, dunkel oder gar schwarz sollte Ihr Käsekuchen oben nicht werden.

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Ein weiterer Tipp: Mindestens drei Eier in die Füllung einrühren, da auch diese für die nötige Stabilität des Kuchens sorgen, damit die Füllung nicht in sich zusammenfällt. Hinzu kommt, dass auch das Eigelb Fett enthält, was wiederum zur Cremigkeit des Kuchens beiträgt.

Ein weiteres Argument für mehr Fett im Kuchen (also weniger Quark): Quark hat einen vergleichsweise hohen Wasseranteil, was dazu führen kann, dass der Kuchen zusammenfällt. Also lieber auf eine der Geheimzutaten Crème fraîche, Ricotta, Sahne, Frischkäse oder Mascarpone setzen, die den Quark teilweise ersetzt.

Fazit: Fettreicher Quark-Ersatz als Geheimzutat für perfekten Käsekuchen

Wer einen ultimativ cremigen und saftigen Käsekuchen backen möchte, sollte auf eine Quark-Alternative als Geheimzutat setzen, am besten eignen sich Ricotta, Crème fraîche, Frischkäse, Mascarpone oder auch Sahne. Sie sollten dabei etwa 1/4 der gesamten Quarkmasse durch diese geheime Zutat ersetzen. 

Um den perfekten Käsekuchen aus dem Ofen zu holen, empfiehlt es sich außerdem, weitere Tipps zu befolgen: 

  • Puddingpulver in der Füllung 
  • außerdem mindestens drei Eier
  • Kuchen nicht zu lange im Ofen lassen
  • wird der Kuchen zu braun, mit Alufolie abdecken

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