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Wie lange müssen Eier kochen? So geht das perfekte Frühstücksei

Weich, medium oder doch eher hart? Die Geschmäcker sind verschieden, doch wie bereitet man das perfekte Frühstücksei zu? Wir haben Tipps und Tricks für Sie, mit denen Ihr Lieblingsei garantiert gelingt.
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Ei, Frühstücksei
Das perfekte Ei: Mögen Sie es flüssig oder eher hart? Wir haben tolle Tipps für die Zubereitung für Sie. Foto: congerdesign/pixabay.com.

Das perfekte Frühstücksei zu kochen, ist gar nicht so einfach. Meist ist es zu hart oder zu weich, und selten hat es die perfekte Konsistenz, die jeden mäkeligen Esser zufriedenstellt. Doch wie lange sollte man ein Ei kochen, bis der gewünschte Härtegrad erreicht ist? Und was gibt es darüber hinaus zu beachten?

Öko-Test hat sich die Mühe gemacht, die optimalen Gar-Zeiten für das perfekte Frühstücksei herauszufinden. Wie einfach das eigentlich ist, lesen Sie in unserem Artikel.

Kochzeiten für ein perfektes Ei

Bevor man ein Ei kocht, muss man erst einmal feststellen, welche Größe das Ei hat. Denn davon hängt auch ab, wie lange das Ei kochen muss. Eier gibt es in den Größen S, M, L und XL. Die Größe ist jeweils auf dem Eierkarton aufgedruckt. Es gilt ebenfalls zu beachten, welche Temperatur das Ei hat. Kommt es direkt aus dem Kühlschrank, muss es bis zu einer Minute länger gekocht werden. Nimmt man ein Ei der Größe M, sehen die Kochzeiten für ein perfektes Ei wie folgt aus.

Das perfekte Frühstücksei:

  • Weich (Eiweiß gestockt, Eigelb flüssig): 4 1/2 Minuten
  • Brotzeit-Ei (Eigelb ist wachsweich): 7 Minuten
  • Hart (Ei ist schnittfest, das Eigelb hart): 10 Minuten
  • Für Eier der Größe S: jeweils 30 Sekunden weniger
  • Für Eier der Größe L: jeweils 30 Sekunden mehr

Wie kocht man ein Ei?

Eier zu kochen ist einfach: Zuerst bringen Sie das Wasser zum Kochen. Wenn das Wasser kocht, legen Sie das Ei vorsichtig hinein. Anschließend stellen Sie am besten eine Eieruhr, damit Sie den perfekten Gar-Moment nicht verpassen. Ist die gewünschte Gar-Zeit vorbei, schrecken Sie das Ei unter kühlem Wasser ab. Ungemein erleichtern lässt sich das Eierkochen durch einen speziellen Eierkocher, von denen es eine große Auswahl auf Amazon.de gibt*.

Eier anstechen? Neueste Erkenntnisse zeigen: das Anstechen des Eis schütz nicht zuverlässig vor einem Aufbrechen im Wasser. Es macht also keinen Unterschied, ob Sie das Ei anstechen oder nicht. Der WDR führte in seiner Sendung Quarks & Co. ein Experiment mit 3000 Eiern durch, wodurch das bestätigt wurde. Etwa jedes zehnte Ei platzte im Wasser auf - unabhängig davon, ob es angestochen war oder nicht. Die Ursache dafür ist noch unbekannt. Was aber hilft: keine Eier direkt aus dem Kühlschrank verwenden, da der Temperaturunterschied zu groß ist und das Ei aufgrund dessen ganz sicherlich platzt. Und Vorsicht beim Ins-Wasser-Legen!

Wieso Eier abschrecken?

Na, weil das Ei sich dann besser schälen lässt! Aber stimmt das wirklich? Darüber wird an Frühstückstischen weltweit viel diskutiert, sichere Belege dafür gibt es nicht. Was das Abschrecken jedoch bezweckt, ist ein sofortiger Stopp der Garung. Das ist besonders zu empfehlen, wenn Sie weichgekochte Eier bevorzugen. Bei harten Eiern lässt sich auf das Abschrecken verzichten. Tipp: Schicke Eierbecher in allen Variationen finden Sie auf Amazon.de*.

Fazit: Die perfekte Gar-Zeit, die richtige Eier-Temperatur - wenn man ein paar wenige Dinge beachtet, ist es tatsächlich gar nicht so schwer, das perfekte Frühstücksei zu kochen. Viel Erfolg!

Und zum Abendessen ein weiteres leckeres Eier-Gericht? Lesen Sie unseren Artikel zum perfekten Spiegelei.

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