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Tee

Tee ist nicht gleich Tee: Früchte- und Kräutertees sind gar keine echten Tees

Nicht jeder Tee, den wir trinken, ist auch wirklich Tee. Grund dafür: der Teestrauch Camellina sinensis und das Fermentationsverfahren, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.
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Der Kurkuma-Ingwer-Tee (l) sowie der Früchtetee (M) sind nur «teeähnlich». Einzig der Schwarze Tee (r) ist ein echter Tee, er kommt vom Teestrauch Camellia sinensis. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Der Kurkuma-Ingwer-Tee (l) sowie der Früchtetee (M) sind nur «teeähnlich». Einzig der Schwarze Tee (r) ist ein echter Tee, er kommt vom Teestrauch Camellia sinensis. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Winterzeit ist Teezeit - was viele aber nicht wissen: Sie trinken gar keinen echten Tee. Dieser muss immer auf der Basis des Teestrauchs Camellia sinensis hergestellt werden. So ist es in Leitsätzen für Tee und teeähnliche Erzeugnisse festgelegt, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

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Kräuter- und Früchtetees seien nach lebensmittelrechtlicher Definition nur "teeähnliche Erzeugnisse". Zu den echten Tees gehören schwarzer Tee, grüner Tee und Oolong-Tee. Sie unterscheiden sich vor allem durch das Fermentationsverfahren, also die natürliche Gärung. Indem die Teeblätter gerollt werden, können die enthaltenen Enzyme mit anderen Inhaltsstoffen und Sauerstoff reagieren. Schwarzer Tee etwa entsteht, wenn dieser Vorgang komplett durchgeführt wird. Grüner Tee ist dagegen nicht fermentiert.

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