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Grillen

Beliebte Fehler beim Grillen - und wie man sie vermeidet

Grillen gehört einfach für viele dazu - und das nicht nur im Sommer. Wir haben Ihnen deshalb einige Tipps rund ums Grillen zusammengestellt, sodass der nächste Grillabend ein garantierter Erfolg wird.
 
Beliebte Fehler beim Grillen
Beim Grillen kann man viele Fehler machen - mit unseren Tipps kann Ihnen das nicht passieren. Foto: RitaE / Pixabay.com
Grillen und Sommer - das gehört einfach zusammen. Doch nicht nur im Sommer haben die Deutschen eine unglaubliche Grill-Lust. Die Deutschen lieben das Grillen. Für die einen ist Grillen eine Wissenschaft, die anderen grillen einfach drauf los.

Wir verraten Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie wie die Profis grillen wollen und welche Fehler Sie besser vermeiden sollten.

Den Grill richtig vorbereiten

Bevor Ihr Fleisch, Fisch, Gemüse & Co. auf dem Grill landen, sollte dieser richtig heiß sein. Am besten geben Sie dem Grill einige Minuten Zeit zum Vorheizen. Hierbei sollten Sie einen geeigneten Grillanzünder, wie Holzwolle oder einen Anzündkamin, benutzen und keinen Spiritus, denn das kann gefährlich werden!

Rezept-Idee: Marinierte Schweinerippchen vom Grill

Bevor Sie das Fleisch oder Gemüse auf den Grill legen, sollten Sie unbedingt den Rost mit etwas Öl einpinseln, damit das Grillgut nicht daran kleben bleibt.  Am besten verwenden Sie dafür Rapsöl oder Sonnenblumenöl, welche relativ temperaturbeständig sind und keinen Eigengeschmack mitbringen. Sie sollten auf keinen Fall kaltgepressten Öle verwenden. Auch wenn Fleisch und Gemüse in der Regel direkt auf den Rost gegrillt wird, brauchen Sie für Fisch einen speziellen Grillkorb oder der Fisch muss aufgespießt werden. Denn auch wenn man den Rost zuvor mit Öl eingerieben hat, kann die knusprige Haut leicht ankleben.

Wenn möglich: Bereiten Sie unterschiedliche Bereiche für direktes und indirektes Grillen vor. Dann können Sie das Fleisch scharf anbraten und anschließend in der indirekten Grillzone durchgaren lassen. Das geht auf einem Kohlegrill häufig besser als auf einem Gasgrill. Am besten eignet sich hierfür ein Grill mit Deckel.

Holzkohlegrill in Anthrazit/Edelstahl von Tepro

Fehler, die beim Grillen zu vermeiden sind

Auf eines sollten Sie achten: Niemals das Fleisch direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill legen!  Dann ist der Temperaturunterschied zwischen Fleisch und Grill zu groß und das Fleisch würde Ihnen außen verbrennen, während es innen noch zu kalt ist. Holen Sie das Fleisch am besten 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Außerdem ist es empfehlenswert, Steaks in dicke Scheiben zu schneiden. Zwei bis drei Zentimeter sind optimal, damit das Fleisch nicht zäh wird und schön saftig bleibt.

Sie können Ihr Fleisch natürlich auch marinieren, aber richtig gutes Fleisch dafür zu verwenden wäre schade, weil die Marinade den Eigengeschmack überdeckt. Aber das ist ganz Ihnen überlassen. Sollten Sie eine Marinade verwenden, dann tupfen Sie diese vor dem Grillen etwas ab, sonst tropft die Marinade in die Glut. Dabei können sich krebserregende Stoffe bilden. Diese Würste können gesundheitsschädlich sein - bei mariniertem Fleisch aufpassen

Steaksoße selber machen

Ansonsten reicht es aus, wenn Sie Ihr Fleisch nach dem Grillen mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Auch andre Gewürze sollten Sie erst nach dem Grillen auftragen, weil diese ansonsten verbrennen und den Geschmack stören. Merke: Gewürze immer erst nach dem Grillen auf das Fleisch!

Sie sollten niemals das Fleisch auf dem Grill mit Bier begießen. Zum einen reduziert man damit die erforderliche Hitze der Kohle erheblich, zum anderen wirbelt die Flüssigkeit laut Men'sHealth Aschepartikel auf, die man dann mit verzehrt.  Außerdem entsteht Qualm – beides ist gesundheitsschädlich!

Fleisch richtig grillen

Die wichtigsten Werte, die Sie beim Grillen im Auge behalten müssen, sind die Kerntemperatur und die Garzeit. Während die Garzeit aber je nach Dicke des Steaks variiert und nur ein Richtwert ist, gibt die Kerntemperatur sehr präzise Auskunft darüber, ob das Steak schon den gewünschten Gargrad erreicht hat oder nicht. 

Hierfür eignen sich Grillthermometer ideal. 

Inkbird Bluetooth Grillthermometer

Garstufen für ein Rindersteak laut den Grill-Bloggern von Sizzlebrothers: 

  • Rare: 47 - 52 Grad
  • Medium - Rare: 52 - 54 Grad
  • Medium: 55- 58 Grad
  • Medium - Well: 58 - 60 Grad
  • Well Done: Ab 61 Grad

Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim Grillen beachtet werden sollte, ist, dass man auf einen ausreichenden Abstand zwischen Grillrost und Holzkohle achtet. Zehn Zentimeter sind hierbei optimal, damit die Temperatur nicht zu hoch ist und das Grillgut nicht gleich verbrennt. Wichtig: Lassen Sie Ihrem Grillgut Ruhe und Zeit auf dem Grill! Wer es ständig hin und her wendet, tut seinem Fleisch keinen Gefallen. 

Zudem sollten Sie laut brigitte.de das Fleisch nicht mit einer Gabel anstechen, denn damit riskieren Sie, dass das Fleisch Flüssigkeit verliert und trocken und zäh wird. Besser wäre es, wenn Sie eine Grillzange verwenden. 

Grillzange

Das Fleisch ist fertig - was jetzt?

Wenn das Steak die gewünschte Garstufe erreicht hat, dann lassen Sie es am besten noch ein paar Minuten ruhen, bevor Sie es servieren. Denn in dieser Zeit können sich die Fleischsäfte optimal verteilen. Hierbei sollte man das Fleisch definitiv vom Grill nehmen. Wenn Sie das Fleisch auf dem Grill belassen, führt das nur dazu, dass das Fleisch austrocknet.

Wenn Sie aber verhindern wollen, dass das Fleisch kalt wird, können Sie es in Alufolie einwickeln. 

Grill sauber machen - so klappt es am besten!

Zum Grillen gehört auch das Saubermachen dazu. Das geht am besten, so lange der Grill noch warm ist. Wie Sie den Grill am einfachsten wieder blitzeblank bekommen, lesen Sie hier: Grillrost reinigen: Diese Hausmittel helfen

Nach jedem Grillabend sammeln sich Rückstände von Fleisch, Marinade oder Gemüse auf dem Grillrost. Ein absolutes No-Go ist es, Rückstände erkalten zu lassen und beim nächsten Mal wieder darauf zu grillen. Manche behaupten sogar, dass sich ein gut eingebrannter Rost positiv auf das Aroma auswirkt. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall: Ein dreckiger Rost sorgt für Qualm und verbrannten Geruch oder Geschmack. Grillprofis warnen laut Focus Online davor, denn es können sich Bakterien auf dem Grillrost sammeln, wenn man den Rost nicht reinigt. 

Alternative für Vegetarier: Buntes Grillgemüse
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