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Ernährung

Brot richtig lagern: Mit diesen Tipps bleibt es länger frisch

Wer Brot möglichst lange frisch halten möchte, muss dafür sorgen, dass das Brot Luft bekommt. Wir erklären Ihnen, wie Sie Brot am besten lagern.
 
Brot richtig aufbewahren
Am besten bewahren Sie Brot in einem Brotkasten oder in einer Papiertüte auf. Foto: fancycrave1/pixabay.com.

Brot ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel für die Deutschen. Jeder Deutsche verzehrt im Jahr über 20 Kilogramm Brot, mit dem Getreide-Laib werden Milliarden umgesetzt. Doch wie bleibt es am längsten frisch?

Etwas Grundsätzliches zu Beginn: Überlegen Sie sich am besten schon direkt beim Brotkauf, wie viel Brot Sie überhaupt benötigen - dann kommen Sie gar nicht erst in der Lage, dass das Brot schlecht wird. Außerdem halten sich dunkle Brotsorten generell länger als helle - Roggen, beispielsweise, speichert Feuchtigkeit wesentlich besser als Weizen. 

So lagern Sie Brot richtig

Brot benötigt Luft, um sich möglichst lange zu halten. Am besten bewahren Sie es in einem luftdurchlässigen Brotkasten oder in einer Papiertüte auf - von einer Lagerung in einer Plastiktüte ist abzuraten. Ist das Brot erst einmal geschimmelt, werfen Sie es besser weg. Ist es zu trocken geworden, können Sie es problemlos weiterverwenden, um beispielsweise Croutons für einen Salat herzustellen.

Richtige Lagerung - so bleibt Brot länger frisch

Die beste Art, Brot zu lagern, sodass es länger frisch bleibt, ist die Aufbewahrung in einem Brotkasten. Dieser sollte aus Holz, Ton oder Metall bestehen. Das besondere an einem Brotkasten ist, dass er atmungsaktiv ist, wodurch genügend frische Luft an das Brot gelangt. So bleibt die Feuchtigkeit auch nicht im Brot, wodurch es zu Schimmelbildung kommen kann.

Auch die Alternative, das Brot in einer Papiertüte aufzubewahren, hat sich bewährt. Hierbei saugt das Papier die Feuchtigkeit des Brotes auf, was das Schimmeln verhindert. 

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Brot aus der Originalverpackung nehmen

Kaufen Sie maschinell verarbeitetes Brot aus dem Supermarkt, nehmen Sie es schnellstmöglich aus der Verpackung - sofern es in einer Plastikverpackung steckt. Der Plastik-Beutel verhindert, dass eine Luftzirkulation herrscht und das Brot läuft Gefahr, relativ schnell zu schimmeln. 

Mein Brot ist von Schimmel befallen - was soll ich tun?

Ist das Brot bereits von Schimmel befallen, bleibt nur der Wurf in den Mülleimer, denn Sie sollten es auf keinen Fall mehr verzehren. Schimmelige Stellen wegzuschneiden funktioniert bei Brot nicht, da der giftige Schimmel seine Sporen bereits im ganzen Brot verteilt haben kann - auch wenn Sie es mit dem bloßen Auge nicht sehen. Haben Sie das Brot in einem Brotkasten gelagert, sollten Sie diesen gut säubern. 

Wie gefährlich schimmeliges Brot ist, erklären wir in unserem Ratgeber-Artikel.

Brot: Zahlen und Fakten

Deutschland ist ein richtiges Brot-Land: Hierzulande gibt es mindestens 300 verschiedene Brotsorten. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 1.143 Brotsorten aus. Die Vielfalt reicht von Roggen-, bis Weizen- und Mischbrot. Von all diesen Brotsorten gibt es unzählige Varianten, geschmacklich ist wohl für jeden etwas dabei. 

  • Laut dem Deutschen Brotinstitut e.V. kauften private Haushalte im Jahr 2018 rund 1.681.000 Tonnen Brot.
  • Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beziffert den Umsatz des Brots auf 4,28 Milliarden Euro
  • Jeder Deutsche kaufte 2018 21,2 Kilogramm Brot.
  • Ein Brötchen ist ein kleines Brot, welches zu den Kleingebäcken gehört und maximal 250 Gramm wiegen darf. 
  • Am liebsten essen die Deutschen Mischbrote (Weizen/Roggen), gefolgt von Toastbrot und Körnerbrot.
  • Seit rund 22.000 Jahren ernähren sich die Menschen schon von getrocknetem Getreidebrei - der Vorläufer unseres Brots.
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Was tun mit altem Brot?

Auch altes Brot, das sie nicht mehr mit einem Aufstrich verzehren möchten, können Sie noch problemlos weiterverwenden, sofern es nicht von Schimmel befallen ist.

Dazu verarbeiten Sie es einfach zu knackigen Croutons, die Sie auf Salate oder Suppen streuen können. Alternativ dazu können Sie Semmelbrösel herstellen, die Sie zum Beispiel für Panade von Schnitzeln verwenden können. 

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Fazit

Die richtige Aufbewahrung ist das A und O, um Brot möglichst lange frisch zu halten. Lagern Sie das Brot am besten in einem speziellen Brotkasten oder in einer Papiertüte, auf keinen Fall in einer Plastiktüte. Hat das Brot einmal Schimmel angesetzt, heißt es: Nichts wie ab in den Mülleimer. Denn die schimmelige Stelle wegzuschneiden, hilft nichts. Die Schimmelsporen haben sich oft bereits im ganzen Brot verteilt, auch wenn sie nicht erkennbar sind. 

In unserem Artikel erklären wir Ihnen, wie lange Lebensmittel auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar sind.

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