Berlin
Stiftung Warentest

Bitterschokolade im Test: Ein Viertel mit Schadstoffen belastet

Stiftung Warentest hat 24 Bitterschokoladen getestet. Neben Marken wie Lindt und Ritter Sport wurden auch Discounterprodukte von Aldi und Lidl geprüft. Obwohl viele gut abschneiden, fallen auch einige durch Schadstoffe auf.
 
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Stiftung Warentest hat 24 Bitterschokoladen geprüft. Sechs Tafeln fallen mit Schadstoffwerten auf. Foto: StockSnap/pixabay.com

Ganze 98 Prozent aller Deutschen essen Schokolade. Egal ob schwarz, feinherb, edel oder zartbitter - knapp ein Viertel aller gekaufter Tafeln sind dabei dunkle Schokoladen. Stiftung Warentest hat 24 Bitterschokoladen mit einem Kakaogehalt von 60 bis 75 Prozent getestet. Geprüft wurden die Schokoladen neben dem Geschmack auch auf Schadstoffe, Keime und darauf, ob die Angaben auf der Verpackung stimmen. 

Dreizehn Bitterschokoladen sind gut,  neun befriedigend und zwei sind im Test nicht besser als ausreichend. Alle Testsieger und Testverlierer finden Sie kostenpflichtig auf der Website der Stiftung Warentest. Wir stellen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Ergebnisse vor. 

Bitterschokolade im Test: Das sind die Sieger und Verlierer 

Den ersten Platz sicherte sich die Schokolade "Edel Bitter" von Hachez (Note 1,7). Sie überzeugt mit ihrem leicht blumigen und zitronenartigen Geschmack. Dicht dahinter folgte die Marke Lindt, die mit ihrer "Exellence Edelbitter mild" den zweiten Platz belegte (Note 1,8).  Die Schokolade für 2,29 Euro gehört zwar zu den teureren Produkten, schmeichelt aber mit ihrem milden Tabak- und Vanillegeschmack. 

Die dunkle Schokolade „Moser Roth Edel Bitter“ von Aldi belegt den dritten Platz - und kostet gerade mal 0,84 Euro. Wie Hachez und Lindt, hat sie ein „sehr gut“ im geschmacklichen Urteil bekommen. Zusätzlich punktet das Discounterprodukt mit einem Fair-Trade-Siegel, das den beiden anderen Gewinner-Produkten fehlt. 

Zu den Verlierer des Tests zählen die Marken Rotstern (Note 4,1) und Fairafric (Note 3,6), die mit der Gesamtnote ihrer Schokolade nicht über ein "ausreichend" hinauskamen. 

Sechs Tafeln mit Schadstoffen belastet 

Von einem halben Dutzend der Schokoladen sollten Konsumenten nicht zu viel essen. Bei diesen Tafeln wies Stiftung Warentest einen erhöhten Schadstoffgehalt nach.

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Die Schokoladen von Heilemann, Rewe, Rotstern und Zetti enthielten aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe, die als potenziell krebserregend gelten. Fairafric war deutlich mit gesättigtem Mineralölkohlenwasserstoff belastet, das sich in Organen anreichern und sie dadurch schädigen kann. 

Die Original Beans hat den höchsten Kadmiumgehalt im Test. Der Grenzwert wurde von der Marke zu etwa 70 Prozent ausgeschöpft.  Akut schädlich sind die Schadstofffunde nicht, aber vom täglichen Konsum dieser Tafeln wird abgeraten. 

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