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Gesund und grün: Broccoli

Broccoli ist nährstoffreich und kalorienarm. Von Mai bis Dezember hat das Gemüse Saison im deutschen Freilandanbau.
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Broccoli schmeckt lecker und ist gesund. Foto: D&Jfoodstyling - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio
Broccoli schmeckt lecker und ist gesund. Foto: D&Jfoodstyling - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

Broccoli ist eine Kohlart, die dem Blumenkohl sehr ähnlich und auch als Spargelkohl bekannt ist. Broccoli war hierzulande bis zum ersten Weltkrieg beliebt, geriet danach zunehmend in Vergessenheit. Heute zählt Broccoli in Deutschland wieder zu den gern gegessenen Gemüsesorten. Ursprünglich kommt er aus dem asiatischen Teil der Türkei. "In Europa wird Broccoli neben Deutschland hauptsächlich in Polen, Italien, Spanien und Frankreich angebaut. So ist ein ganzjähriges Angebot möglich. Von Mai bis Dezember ist er aus heimischem Freilandanbau erhältlich und damit besonders frisch und reich an Nährstoffen", so Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.


Auf die grüne Farbe achten

Broccoli enthält die Mineralstoffe Calcium, Phosphor, Eisen und Kalium. "Kalium ist wichtig für die Aufrechterhaltung einer normalen Muskel- und Nervenfunktion", erklärt Dr. Annette Neubert. Broccoli liefert zudem Magnesium, das die Muskeltätigkeit, die Herzfunktion, die Nervenreizübertragung und die Hormonfreisetzung unterstützt.
Broccoli aus deutschem Anbau ist wegen der kurzen Transportwege besonders frisch und reich an wertvollen Nährstoffen. Zu erkennen ist die Frische an der kräftig grünen Farbe und den geschlossenen Blüten. Beim Kauf achten Verbraucher am besten darauf, dass die kleinen Blüten noch nicht aufgegangen sind und sich nicht gelblich verfärbt haben. Broccoli aus dem Supermarkt ist meistens in Frischhaltefolie eingewickelt. In ihr sollte er bis zur Weiterverarbeitung verbleiben.


Kühl und kurz lagern

Die Folie sorgt für eine Luftfeuchte von etwa 90 Prozent, die das Gemüse frisch hält. Darüber hinaus lagert man Broccoli möglichst kühl, zum Beispiel im Gemüsefach des Kühlschranks. Auf diese Weise lässt er sich maximal zwei Tage aufbewahren. Denn Broccoli wird schnell welk und verliert seine wertvollen Vitamine und Mineralstoffe.
Am besten ist es, den Broccoli direkt nach dem Einkauf zu verzehren. Broccoli kann gedünstet, gedämpft oder gekocht werden. In wenig Salzwasser gekocht, sind kleinen Stückchen nach 10 bis 12 Minuten bissfest. Wenn er am Stück gekocht wird, schneidet man den Stiel von unten kreuzweise ein. Dadurch gart dieser ebenso schnell wie die Röschen. Das gesunde Gemüse wird in Aufläufen, Suppen, Eintöpfen, Soßen und Salaten verwendet. Auch als leichte Beilage zu Fleischgerichten mit Kalb, Rind, Geflügel, Schwein und Lamm passt Broccoli. Weißwein, Zitronensaft oder Butter unterstützen seinen Eigengeschmack, während starke Gewürze diesen verdrängen. Weitere Infos zum Thema Ernährung gibt es unter www.ernaehrungsstudio.nestle.de.

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