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Deliveroo hört auf: Lieferando-Konkurrent verlässt Deutschland

Der Lieferdienst Deliveroo verlässt den Deutschen Markt. Der Lieferando-Konkurrent zieht sich aus Deutschland zurück. Am Freitag liefert der Essens-Lieferdienst seine letzten Gerichte aus.
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Der Lieferando Konkurrent Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück. Schon Mitte August wird Deliveroo in Deutschland nicht mehr tätig sein. Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa
Der Lieferando Konkurrent Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück. Schon Mitte August wird Deliveroo in Deutschland nicht mehr tätig sein. Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa

Schon am Freitag 16. August 2019 wird Deliveroo seine Arbeit in Deutschland einstellen, berichtet tagesschau.de. Wenige Monate nach der Fusion von Lieferheld und Lieferando zieht sich das britische Unternehmen aus Deutschland zurück. Auch, wenn die Pizza selbst geholt werden muss. Wir haben die Top 10 unserer Leser, wo es in Franken die beste Pizza gibt.

Das Unternehmen teilte mit, dass es nun verstärkt andere Märkte in den Fokus nehmen möchte, weil sich der Umsatz dort verdoppelt habe. Andere europäische Länder oder die Asien-Pazifik-Region stehen nun im Mittelpunkt von Deliveroo.

Deliveroo: Was geschieht mit Mitarbeitern?

Für die Fahrer und Restaurants habe Deliveroo "angemessene" Vergütungs- und Kulanzpakete entwickelt, heißt es ohne nähere Details. Guthaben von Kundenkonten würden zurückerstattet werden, meldet tagesschau.de. Der Lieferdienst arbeitete nach Information von food-service.de mit mehr als 1.000 Fahrern, die jährlich vier Millionen Menschen belieferten.

Der Markt der Essenslieferdienste in Deutschland ist von dem Konkurrent Takeaway.com aus den Niederlanden dominiert. Sie fügten im Frühjahr die Marke Lieferando hinzu. Nach dieser Übernahme gehören auch Lieferheld, Pizza.de und Foodora zum niederländischen Unternehmen, wie tagesschau.de berichtet.

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