Forchheim
Biervoting

Greif wird Voting-Sieger beim Hellen

Der FT suchte im Oktober das beste Helle. Nun kann über das leckerste Bockbier abgestimmt werden. Stimmen auch Sie ab! Das Voting läuft bis zum 22. November.
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Christian Schuster nimmt eine Bierprobe Foto: Jennifer Hauser
Christian Schuster nimmt eine Bierprobe Foto: Jennifer Hauser
Lieber ein Helles oder doch ein Bock? Beim Bier sind die Geschmäcker verschieden. Im Landkreis Forchheim gibt es aber beim Hellen einen klaren Sieger unter den Brauereien. Beim Biervoting der infranken.de-User gewann die Brauerei Greif aus Forchheim.

Mehr als 3000 Stimmen wurden bei der Frage "Wer produziert das beste Helle" abgegeben. Nachdem die Stimmen, die in kürzester Zeit hintereinander von der selben IP-Adresse abgegeben worden waren, rausgefiltert wurden, stand das Ergebnis fest. Die Brauerei Greif hat sich gegen 16 andere Brauereien im Landkreis durchgesetzt. "Das Helle ist das Steckenpferd meines Sohnes", erklärt Christian Schuster. Sein Sohn, der ebenfalls Christian Schuster heißt, freut sich darüber. "Letztes Jahr haben wir auch den European Beer Award für das Helle bekommen", sagt er stolz.


Geheimnis liegt in der Hefe

Warum das so sein könnte? Schuster Junior verrät den Trick: "Kein Bier schmeckt wie unseres, denn seit zwölf Jahren haben wir eigene Hefe." Und jeden Tag wird Helles gebraut, das ist nämlich die Hauptsorte des Forchheimer Familienunternehmens. Abgefüllt wird aber nur einmal die Woche. Außerdem legen die Schusters Wert darauf, dass alle Zutaten aus der Region stammen.

"So ungefähr zwei Drittel unseres Bieres ist Helles", erklären die Brauer. Auch die Nachfrage nach hellem Fassbier sei enorm. Vor allem im Sommer. Dann kann es schon mal vorkommen, dass es zu Lieferengpässen kommt - ob in der Flasche oder im Fass ist dann egal. "Wir machen immer so viel wie wir können", erklärt Vater Schuster. "Im Sommer könnte man mehr verkaufen, aber wir legen Wert darauf, dass der Geschmack immer passt", ergänzt sein Sohn.

Die Brauerei in der Serlbacher Straße wurde 1848 gegründet. Seither ist sie in Familienbesitz. Auf den ersten Blick sieht sie klein aus, doch hinter den Brauerei-Türen verbirgt sich ein ausgeklügeltes Kellersystem, das mittlerweile bis unters Nachbar-Grundstück reicht. Mit elf Mitarbeitern stemmen die Schusters dort die Produktion und den Vorort-Verkauf.

Am 7. November stechen sie dann um 17 Uhr das neue Bockbier im Brauereihof an. Dazu kommt die Bierkönigin und eine Live-Band. Damit treffen sie nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch direkt das Thema unseres Biervotings im nächsten Monat.


13 Brauereien zur Wahl

Dann sucht der FT gemeinsam mit der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz das beste Bockbier. Dazu stellen sich 13 Brauereien der Abstimmung.
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