Forchheim
Biervoting

Greif-Bock gewinnt - und ist schon ausverkauft

Die Abstimmung auf inFranken.de über das beste Bockbier im Landkreis Forchheim brachte einen klaren Sieger hervor: Fast die Hälfte der abgegebenen Stimmen galten der Brauerei Greif. Im neuen Voting wird das schmackhafteste Pils gesucht.
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Christian Schuster Senior und Christian Schuster Junior arbeiten zusammen in der Brauerei. Foto: Josef Hofbauer
Christian Schuster Senior und Christian Schuster Junior arbeiten zusammen in der Brauerei. Foto: Josef Hofbauer

Das beste Bockbier des Landkreises kommt aus der Stadt Forchheim - zumindest hat das das Online-Voting des FT gemeinsam mit der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz ergeben. Die Brauerei Greif hatte wie schon im Oktober bei der Wahl zum besten Hellen auch bei der Wahl zum besten Bockbier die Nase ganz vorn. Dabei wird bei der Brauerei Greif im Jahr nur ein Sud hergestellt.

Vater und Sohn Christian Schuster freuen sich, dass die FT-Leser bereits zum zweiten Mal ihr Bier auf den ersten Platz gewählt haben. Ob sie beim Pils auch so gut abschneiden werden? Der Dezember wird es zeigen. Auch Sie können hier noch bis zum 22. Dezember für eine von 15 Brauereien abstimmen, die Pils herstellen. Unter allen Teilnehmern, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, verlosen wir auch dieses Mal sechs Flaschen des Gewinnerbieres sowie ein Bier-Set mit zwei Steinkrügen und weiteren Extras von der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz.

 


Herzlichen Glückwunsch, das beste Bockbier im Landkreis kommt von Ihnen. Was ist das besondere an ihrem Bock?
Christian Schuster Junior: Unser Bock ist ein Heller Bock, den machen nicht viele. Er ist süffig und nicht süß. Der Geschmack ist nicht so einfach hinzubekommen wie beim dunklen Bock.

Wenn Sie den Geschmack beschreiben müssten... Wonach schmeckt denn ihr Bock?
Er ist süffig und malzbetont, hat eine dezente Hopfen-Note. Er ist rein im Geschmack und nicht zu süß. Manch andere kann man nicht so schön trinken.

Was macht Bockbier aus?
Es ist kräftiger und stärker als normale Biere und trotzdem genauso süffig.

 

 


Ab wann nennt man ein Bockbier Bockbier?
Wenn die Stammwürze mehr als 16 Prozent beträgt.

Was muss man bei der Herstellung von Bockbier beachten?
Man muss den richtigen Weg zwischen Süße, Bittere und dem Malz finden. Außerdem ist die Stammwürze ausschlaggebend.

In welchem Zeitraum stellen Sie das Bockbier her?
Ende Oktober bis Anfang November.

Wie lange gibt es Ihr Bockbier zu kaufen?
So zwei bis drei Wochen. Wenn es weg ist, ist es weg.
Seit wann produzieren Sie Bockbier?
Bis 1963 haben wir Bockbier hergestellt. Danach gab es eine 50-jährige Pause.

 

Seit 2013 machen wir das jetzt wieder.

Was isst man am besten zu Bockbier?
Am besten ist etwas Deftiges wie zum Beispiel Schweinebraten oder Steaks. Es passen aber auch Wildgerichte und Torten oder Kuchen.

Hätten Sie ein Rezept für unsere Leser?
Das ist eins, das ich selbst gerne noch ausprobieren möchte, aber das Bockbier ist immer so schnell weg (lacht). Jung schweinerücken mit Bockbier-Pfefferkruste. Dazu braucht man 80 Milliliter helles Bockbier, acht Schweinemedaillons vom Jung schweinerücken, 100 Gramm Semmelbrösel, drei Eigelb, einen Teelöffel Kräuter der Saison und eine Messerspitze bunter Pfeffer. Die Medaillons leicht pfeffern und salzen, in Mehl wenden und von beiden Seiten anbraten. 40 Milliliter Bockbier mit etwas Bratenfond zu einer dunklen Biersauce einkochen.

Brösel, Eigelb, Kräuter, bunter Pfeffer und das restliche Bockbier zu einer Masse vermengen und die Medaillons damit bestreichen. Auf einem Blech im Ofen bei 280 Grad gratinieren, bis die Kruste goldbraun ist.

Gibt es einen besonderen Anlass, zu dem Sie gerne Bockbier trinken?
Wir trinken es gerne an besonderen Tagen wie Weihnachten.
 

 

 

 

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