Schroten
Zweck ist das mechanische Zerkleinern der Malzkörner mit Hilfe einer Schrotmühle.

Maischen
Beim Maischen wird das Malzschrot mit Brauwasser gemischt (gemaischt). Mit Hilfe der malzeigenen Enzyme werden die eingelagerte Stärke, Eiweiß sowie andere Inhaltsstoffe in wasserlösliche Stoffe umgewandelt.

Läutern
Hierbei werden die gelösten Malzinhaltsstoffe, die Würze, von den unlöslichen Bestandteilen, den Biertrebern (Umhüllungen des Malzkorns) getrennt.

Kochen
Beim Kochen der Würze wird der Hopfen (das Gewürz des Bieres) zugefügt. Die Hopfenbitterstoffe gehen dabei in Lösung, die Würze wird sterilisiert, die Enzyme inaktiviert und die Würze wird auf eine gewünschte Stammwürzekonzentration eingedampft.

Kühlen
Abtrennen des Heisstubes (Eiweiß -Gerbstoffverbindungen). Die Würze wird auf eine definierte Temperatur abgekühlt (untergärig ca. 5 Grad Celsius, obergärig ca. 15 Grad Celsius und anschließend mit steriler Luft belüftet.

Gären
Der beim Maischen gebildete Malzzucker wird von der Bierhefe zu Alkohol und CO2 vergoren. Die untergärige Hauptgärung dauert etwa 7 Tage, die obergärige nur 3 bis 4 Tage.

Reifen
Bei der Nachgärung, Klärung und Reifung reichert sich das Bier mit gärungseigener Kohlensäure an. Überschüssiges Eiweiß und Bierhefe setzen sich ab, der restliche Malzzucker wird vergoren. Dies geschieht bei Temperaturen um 0 Grad Celsius und dauert je nach Biersorte ca. 4-8 Wochen.

Filtrieren
Neben den unfiltrierten Bieren wie Keller-, Zwickel oder Kräusenbier bzw. flaschenvergorenes Hefeweißbier, wird ein Großteil der Biere glanzfein filtriert, d.h. die restlichen Hefe- und Trübstoffe werden dabei entfernt.

Abfüllen
Das Bier wird konsumentengerecht in blitzsaubere Flaschen und Fässer abgefüllt.


Mit freundlicher Unterstützung von
bierkeller.de