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Riesen-Bärenklau breitet sich aus: Wieso du die Pflanze auf keinen Fall berühren solltest

Der Riesen-Bärenklau breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Die eingeschleppte Pflanze kann jedoch äußerst gefährlich sein. Wir erklären, worauf du achten solltest.
 
Der Riesen-Bärenklau kann schwerwiegende Gesundheitsschäden verursachen.
Der Riesen-Bärenklau kann schwerwiegende Gesundheitsschäden verursachen. Foto: MabelAmber/Pixabay
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  • Der Riesen-Bärenklau kann schwere Verätzungen verursachen
  • breitet sich in Deutschland immer mehr aus
  • wird mittlerweile staatlich bekämpft

Der Riesen-Bärenklau ist ein eingeschleppter Doldenblütler aus dem Kaukasus. Bei uns ist die Art invasiv, das heißt, sie findet in Deutschland die idealen Bedingungen, um sich immer weiter auszubreiten. Aber Vorsicht: Der direkte Kontakt mit der Pflanze kann jedoch verherende gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Bereits das Berühren der Pflanze kann schlimme Pusteln und Quaddeln auf der Haut erzeugen, die an Verbrennungen erinnern und für Mensch und Tier sehr schmerzhaft sind.

Riesen-Bärenklau: Achtung, ätzende Wirkung!

Das tückische an den Berührungen mit dem Riesen-Bärenklau ist der spezielle Pflanzensaft, der in Kombination mit UV-Strahlung, also Sonnenlicht, ätzend wirkt. So können ein schlimmer Hautausschlag, Hautreizungen, nässenden Wunden oder Atemnot erst nach mehreren Tagen erfolgen. Auch das Verweilen neben dem Riesen-Bärenklau kann schon ausreichen, um in der Luft freigesetzte Pflanzenstoffe mit der Haut aufzunehmen, was wiederum zu Reaktionen mit dem Sonnenlicht führt. Den Taschenatlas Giftpflanzen findest du bei Amazon.*

Spritzender Pflanzensaft kann beispielsweise beim Mähen, durch die Kleidung dringen und die Haut stark schädigen. Für Kinder ist die Pflanze besonders durch ihre imposante Größe faszinierend und verführt zum Anfassen. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu schlimmen Unfällen mit dem Riesen-Bärenklau kam, wird er mittlerweile staatlich bekämpft.

Bei der Entfernung des Riesen-Bärenklaus werden Handschuhe, Schutzkleidung, Schutzbrille und ein Atemschutz empfohlen. Der Bärenklau kommt mit verschiedenen Bodentypen zurecht, er bevorzugt aber sonnige Lagen. Er kann relativ leicht mit Engelswurz oder dem Wiesen-Bärenklau verwechselt werden. Lese-Tipp: Die Top-10 der besten Schattenpflanzen für deinen Garten, verraten wir dir in unserem Artikel. 

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