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Jupps Gartentipps

So wird der Garten richtig gewässert

"Mairegen auf die Saaten, und es regnet Dukaten", so heißt es in einem Sprichwort. Aber auch wenn es nicht regnet, müssen die Pflanzen bewässert werden.
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Mairegen auf die Saaten, und es regnet Dukaten, so heißt es in einem Sprichwort. Aber auch wenn es nicht regnet, müssen die Pflanzen bewässert werden. Symbolbild: pixabay.com/Irina_kukuts
Mairegen auf die Saaten, und es regnet Dukaten, so heißt es in einem Sprichwort. Aber auch wenn es nicht regnet, müssen die Pflanzen bewässert werden. Symbolbild: pixabay.com/Irina_kukuts
Wichtig wäre jetzt ein durchdringender Mairegen, der die Saaten keimen lässt. Eine lang anhaltende Trockenheit um diese Zeit ist für die Natur überhaupt nicht gut. Wie heißt es in einem Bauernspruch so treffend, "Mairegen auf die Saaten, und es regnet Dukaten". Wenn Gemüsesaaten wie die von Möhren und Pastinaken im trockenen Boden schon getätigt worden sind, wartet man lieber erst ab, bis der nächste Regen kommt. Wie durch ein Wunder fängt danach das große Keimen und Wachsen an. Das ist besser, als ein Einschlämmen der Samenkörner mit der Gießkanne bei dieser extremen Trockenheit. Auch ein Gewitter mit heftigem Platzregen ist nicht erwünscht. Dieser könnte den lockeren Boden samt Samenkörnern davon schwemmen. Ein richtiger Landregen wäre das Beste.


Das Wässern von Jungpflanzen

Nach dem Gießen der einzelnen Jungpflanzen von Gemüse und Schnittblumen sollte man mit einer flachen Hacke immer krümeligen trockenen Boden von der Seite über die feuchte Stelle ziehen. So wird die Verdunstung herab gesetzt und die nasse Stelle verkrustet nicht. Beim Gießen sind durchdringende und langsam laufende Wassergaben immer besser, als öfter oberflächlich den Boden zu befeuchten. Es ist aber bei den kleinen Pflänzchen mit den wenigen Wurzeln noch nicht notwendig, das ganze Umfeld nass zu machen.


Immergrüne Gehölze brauchen Wasser

Immergrüne Gehölze wie zum Beispiel Buchsbaum, Rhododendron, Eiben und Kirschlorbeer wird das Gießen jetzt schon notwendig, da diese durch den wenigen Niederschlag, besonders aber in den letzten Tagen schon teilweise ballentrocken sind. Die Winterfeuchte ist fast schon verbraucht. Wenn es regnet, bleibt ohnehin die meiste Feuchtigkeit in den Blättern oder Nadeln der Immergrünen hängen. Auch im Winter haben diese Gehölze Wasser verdunstet und sind deshalb jetzt zusätzlich durstig.

Pressballen, in denen die Gärtnereien zum Beispiel Salatpflanzen oder Kohlrabi vorgezogen haben, sollten sich unbedingt vor dem Einsenken in die Erde in einer flachen Schale mit Wasser vollsaugen können. Wenn die Ballen nämlich trocken sind, nehmen sie vom Gießen allein nur sehr zögerlich Wasser auf. Die extreme Trockenheit zurzeit kann den Jungpflanzen gleich am Anfang schwer zu schaffen machen.
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