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Kartoffeln anbauen - Das sind die Voraussetzungen

Ob in Klößen, Kartoffelsalat oder Baggers, Kartoffeln sind in der fränkischen Küche sehr beliebt . Umso schöner, wenn man sie selbst anbauen kann.
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Ob in Klößen, Kartoffelsalat oder Baggers, Kartoffeln sind in der fränkischen Küche sehr beliebt . Umso schöner, wenn man sie selbst anbauen kann.  Symbolbild: Couleur/pixabay.com
Ob in Klößen, Kartoffelsalat oder Baggers, Kartoffeln sind in der fränkischen Küche sehr beliebt . Umso schöner, wenn man sie selbst anbauen kann. Symbolbild: Couleur/pixabay.com
Kartoffeln nach Kartoffeln sollten erst wieder nach vier Jahren auf der gleichen Fläche angebaut werden. Darüber hinaus muss die Verwandtschaft zu Tomaten, Paprika und Auberginen beim Fruchtwechsel beachtet werden. Die Pflanzenabstände sollten nicht zu eng gewählt werden. Ideal ist ein Reihenabstand von 60 cm und einen Abstand von 35 cm in der Reihe.


Bodenbearbeitung vor dem Pflanzen

Vor der Pflanzung sollte der Boden nochmals gut gelockert werden. Für die Saatkartoffeln sollten nicht zu große und auch nicht zu kleine Früchte gewählt werden. Durch späteres mehrmaliges Anhäufeln werden die Stängel gefestigt und besser bewurzelt. Das Anhäufeln erfolgt jeweils in einer Stärke von ca. fünf Zentimeter, sobald die Triebe die vorhergehende Schicht Erde durchstoßen haben.

Die Saatkartoffeln wachen erst bei einer Bodentemperatur von 8 bis 10 Grad. Als frühe Sorten eignen sich z. B. Atica, Christa und Gloria. Sie sind vorwiegend festkochend. Mittelfrühe Sorten sind z. B. Sieglinde, Quarta und Marabell. Als späte Sorten eignen sich z. B. Selma, Nicola, Solara, Aula und Afra.

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