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Ingwer: So können Sie die Wunderknolle selbst ziehen

Ingwer findet besonders in der asiatischen Küche Anwendung. Die Knolle ist aber nicht nur lecker, sondern auch gesund! Warum also nicht mal selber ziehen? inFranken.de verrät, wie das geht.
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Ingwer selbst ziehen? Kein Problem! Symbolfoto: pixabay.com/alsen
Ingwer selbst ziehen? Kein Problem! Symbolfoto: pixabay.com/alsen

Wunderknolle Ingwer:Gerade jetzt zur Fastenzeit, wo viele Menschen ihren Körper reinigen und entgiften wollen, eignet sich Ingwer bestens, um die Entgiftungsorgane zu unterstützen. Ein paar Scheiben der scharfen Knolle als Tee einige Minuten in Wasser gekocht, eignen sich dafür perfekt. Doch nicht nur das: Das Getränk wärmt von innen und hilft super bei Erkältungen. Außerdem regt Ingwer die Verdauung an und stimuliert das Herz.

Was die wenigsten wissen: Ingwer lässt sich als tropisches, asiatisches Gewächs auch als Zimmerpflanze ziehen. Und das ganz einfach:

Ingwer selber ziehen

Dazu steckt man im Frühjahr ein vier bis fünf Zentimeter großes Stück der Ingwerknolle in einen Topf, der mit Erde gefüllt ist. Idealerweise ist die Knolle noch fest, frisch und hat Knospenansätze.

Anschließend bedeckt man das Knollensteck circa zwei Zentimeter als Abdeckung mit Erde. Dabei ist es gut, wenn die Knospen nach oben zeigen. Ingwer braucht viel Wärme und sollte deshalb einen Platz auf der Fensterbank über der Heizung bekommen.

Nach einigen Wochen schieben sich die schilfartigen Blätter nach oben. Gegossen werden sollte das Ingwerpflänzchen mit kalkfreiem Wasser. Ab Herbst vergilben die Blätter und ziehen ein. Im Winter können die Knollen geerntet werden oder man lässt sie bei circa 10 Grad Celsius überwintern.

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